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Alte Krankenhaus im Jahre 1961
Das Fachwerkhaus zierte im Jahre 1961 die Bahnhofstraße und war im Volksmund als "altes Krankenhaus" bekannt. Bild: Aloys Pohlmann
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Zinnfiguren und plattdeutsche Vertellsels, So. 07.04.2019

Niederdeutsche Bühne und Zinngießer im Heimathaus, So. 07.April 2019 Während vielfach die allseits bekannten Zinnsoldaten den überwiegend Anteil bei den Formen hatten, war es im Heimathaus etwas anders. Lara, die Zweitklässlerin, war mit ihren Eltern gekommen, um sich das Innere des Hauses anzusehen, weil dort in Kürze eine Hochzeit gefeiert wird. Neben einer individuellen Führung gab es dann noch einige Figuren, wie ein Pferd, ein Gatter und einen Schmuckanhänger zum Mitnehmen. Aber auch die anderen Gäste suchten sich aus den zusätzlichen Formen, die von Rose Annegarn (Münster) gestiftet worden waren, ihr spezielles Objekt zum Zinngießen aus und einige Teile durften auch mitgenommen werden..
Direkt im Anschluss stellte Hermann Fischer den knapp 40 Besuchern die Aktivitäten der Niederdeutsche Bühne Münster dar. Die Bühne ist dem Theater Münster direkt angegliedert, nutzt das Theater und die Requisiten, Maske und ähnliches und hat damit, so Fischer, traumhafte Bedingungen. Dass alle Akteure alle ehrenamtlich tätig sind, war vielen bekannt, da auch einige Ostbeverner mit zum Ensemble gehören. Dass aber auch Stücke wie Goethes „Faust“, Molieres „Der eingebildete Kranke“ oder in diesem Jahr sogar Shakespeares „Sommernachtstraum“ in Plattdeutsch aufgeführt wurden oder werden, war eher unbekannt. Dass die Mannschaft sehr professionell agiert, das war kurz darauf zu sehen und zu hören. Stücke von Anton Aulke, bei denen sich der nach Meinung der Mutter angeblich so zurückhaltende Sohn auf einer Hochzeit mit dem Küchenmädchen in der Kammer einschließt, Hermann Fischer trug diese und noch weitere Geschichten eindrucksvoll vor. Noch höher hinaus ging es dann im Riesenrad, in dem Eva-Maria Lüring und Simon Kesting, als schon langjährige Kollegin und Kollege, sich immer näher kamen. Mimik, Gestik und die Sprache waren perfekt und man war gespannt, was sich da entwickelte. Während man sich das Riesenrad noch vorstellen musste war das Sofa in der nächsten Geschichte von Heike und Bernd Artmann – übrigen beide Ostbeverner – real vorhanden. Wenn der Fernseher einmal streikt und man endlich wieder zuhört und miteinander redet, kommt so einiges zur Sprache. Erstaunlich, was man alles nicht vom Ehepartner weiß, wenn man mehr dem Fernsehprogramm zusieht und zuhört. Auch hier zeigten die Beiden, dass die Mitglieder der Niederdeutschen Bühne sich vor Profis sicher nicht verstecken müssen. Wie schon bei den vorherigen Beiträgen gab es ausgiebigen Applaus.
Franz-Josef Elberich dankte allen fünf Schauspielern und auch Werner Winkelsett für den vergnüglichen Nachmittag und betonte, dass sich der Abstecher zum Heimathaus, auch mit dem Rad sicherlich gelohnt hat.


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