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Alte Krankenhaus im Jahre 1961
Das Fachwerkhaus zierte im Jahre 1961 die Bahnhofstraße und war im Volksmund als "altes Krankenhaus" bekannt. Bild: Aloys Pohlmann
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Aktuelles

Süße Leckereien und Kindergesang im Heimathaus, So. 02.12.2018

Volles Haus beim Spekulatiusbacken, So. 02. Dez. 2018 Nachstehender Bericht von Anne Reinker, WN, vom 04.12.2018
Auf der Kaffeetafel dürfen zur Zeit für viele Schleckermäuler knusprige Spekulatius nicht fehlen. Und diese haben eine lange Geschichte. Kein Wunder, dass sich der örtliche Heimatverein also gerne mit dem Mürbeteiggebäck beschäftigt. Mit Beginn der Vorweihnachtszeit lädt der Verein daher zum Backen und Verzehr in das Heimathaus ein.
Der Run darauf ist groß: „Einige waren schon da, bevor wir angefangen sind“, sagte Alfred Stiller. „Sie kommen ganz gezielt, um sich hier ihren Kaffee zu trinken.“ So erklärte sich auch, dass die meisten der Tische schon früh besetzt waren.
Welche Gegend in Deutschland wirklich die Herkunft der Spekulatius für sich erklären kann, ist ungeklärt. Fakt ist aber, dass damit im 18. Jahrhundert ein plastisch gestaltete Plätzchen bezeichnet wurde. Spekulatius leitet sich vom lateinischen speculum, also Spiegel oder Abbild, ab. Aber auch dem Heiligen Nikolaus wird eine Verbindung zugesprochen, da dessen Beiname speculator ist. Kinder bekamen das Gebäck deswegen früher oft am Nikolaustag. Angezeigt wird die Figur auch oft auf den zarten Plätzchen.
Auch die Herstellungsweise entwickelte sich von der reinen Handarbeit bis zur maschinellen Produktion. Es ist ein altes Handwerk und daher wichtig für die hiesigen Heimatverbundenen, damit dieses Können nicht in Vergessenheit gerät. Eines der älteren Geräte befindet sich im Besitz des hiesigen Heimatvereins. „Das musste erst mal wieder gangbar gemacht werden“, so Alfred Stiller. In einer richtigen Produktionsstraße, vom Einfüllen des Teiges über das Betreiben der Messingmodeln mit reiner Muskelkraft bis hin zur Sortierung auf den Backblechen, waren schon etliche Freiwillige beschäftigt. Die 30 Kilogramm Teig lieferte Willy Wolke. „Am Anfang war der Teig etwas zu weich“, berichtete Stiller. „Da zogen sich die Spekulatius etwas in die Länge. Das war dann etwas für die schlanke Linie“, sagte das Vorstandsmitglied mit einem Schmunzeln. Die fertigen Plätzchen konnten sofort verzehrt oder auch mit nach Hause genommen werden.
Zum Spekulatiusbacken im Heimathaus gehört auch immer ein Besuch der Beverspatzen, die mit Weihnachtsliedern zum gemütlichen Nachmittag beitrugen. In ihrem Repertoire natürlich: „In der Weihnachtsbäckerei“ von Rolf Zuckowski. „Das müssen wir natürlich einfach singen“, sagte Dirigentin Jeanine Steltenkötter. Nicht nur ein Musikwunsch der Kindern, sondern vielfach auch der Besucher.



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