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Alte Krankenhaus im Jahre 1961
Das Fachwerkhaus zierte im Jahre 1961 die Bahnhofstraße und war im Volksmund als "altes Krankenhaus" bekannt. Bild: Aloys Pohlmann
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Schnatgang zum "Sauerkrautdenkmal", Mi. 03. Oktober 2018

Schnatgang ab Hof Woerdemann, Bauerschaft Brock, 03.10.2018 Der „Tag der deutschen Einheit“ wird seit etlichen Jahren vom örtlichen Heimatverein genutzt, um zum Schnatgang einzuladen. Großes Interesse besteht seit jeher daran, die früheren und heutigen Grenzen zu begehen und Wissenswertes dazu zu hören. In diesem Jahr planten Karl Wördemann und Franz-Josef Elberich die Tour, die die Teilnehmer zum „Sauerkrautdenkmal“ im Kattmannskamp lotste. Das Setzen eines Grenzsteins krönte die Veranstaltung.
Auf dem Hof Wördemann begrüßte der Vereinsvorsitzende Franz-Josef Elberich die Wanderer. Früher wurden Schnatgänge unternommen, um natürliche Grenzen wie Gräben und Wallhecken zu überprüfen, da es Grenzsteine noch nicht gab. Um diese Grenzlinien auch den jüngeren Bewohnern näher zu bringen, bekamen diese in diesem Zuge auch etwas „hinter die Ohren“, damit sie den Verlauf in Erinnerung behalten. „Das machen wir natürlich nicht“, sagte Franz-Josef Elberich schmunzelnd. Im Gegenteil: Für die Teilnehmer gab es Kaffee und Kuchen.
Im „Dreiländereck“ Ladbergen, Ostbevern und Kattenvenne ist das Sauerkrautdenkmal postiert, das die Gruppe zu einer Pause nutzte. Das Denkmal bekam den außergewöhnlichen Namen nicht etwa aufgrund dessen, dass die Speise besonders schmackhaft und gesund ist. Die Steinaufhäufung soll dagegen an den Deutsch-Französischen Krieg erinnern, zu dem Männer aus den hiesigen Dörfern mobilisiert wurden. Am Treffpunkt im Kattmannskamp kamen sie am 21. Juli 1870 frühmorgens zusammen. Pastor Julius Kriege, Seelsorger in Ladbergen, hielt eine kurze Andacht, dann gingen die Männer, die gegen Frankreich in den Krieg ziehen mussten, zur Division in Warendorf. Für viele ein Weg ohne Wiederkehr.
Den Gedenkstein am Treffpunkt im Kattmannskamp stellte der Kriegerverein Ladbergen 1910 auf. Unterstützt wurde das von Freiherr von Beverfoerde, dem Grundbesitzer der Fläche.
Aber wie bekam das Mahnmal den Namen Sauerkrautdenkmal? Sauerkraut wurde früher mit einer Mühle klein gehackt und in ein Holzfass gefüllt. Große, runde Kieselsteine wurden verwendet, um die Platte darauf zu verstärken. Als im Jahr 1966 der Gedenkstein im Rahmen der Flurbereinigung um etwa vier Meter umgesetzt werden musste, befanden die Arbeiter eine große Ähnlichkeit der „Sauerkrautsteine“ mit denen des Denkmals. Durch diese Auffälligkeit bekam das Mahnmal seinen Namen.
Etwa fünf Kilometer lang war die Strecke, die die Spaziergänger unternahmen. Am Ziel am Hof Wördemann wartete gegen Abend schon ein Imbiss. Auch im nächsten Jahr soll der Schnatgang stattfinden. „Dann vielleicht wieder Richtung Brock“, meinte Franz-Josef Elberich.



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