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Alte Krankenhaus im Jahre 1961
Das Fachwerkhaus zierte im Jahre 1961 die Bahnhofstraße und war im Volksmund als "altes Krankenhaus" bekannt. Bild: Aloys Pohlmann
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Klasse 5A der Josef-Annegarn-Schule erkundet Heimathaus, 07. März 2018

Schüler/Innen Klasse 5A JAS im Heimathaus 07.03.2018 Nach der obligatorischen wechselseitigen Vorstellung gingen die Fragen auch schon los. Was hat das Gebäude für eine Bauart? Klar, ein Fachwerkhaus, das war dann doch wohl zu einfach. Ein kleiner Abriss zur Geschichte des fast 230 Jahre alten Hauses und zur Familie Poggenburg, die an dieser Stelle schon 1498 erstmalig erwähnt wurde, gab es auch. Im Gebäude wurde erst einmal geklärt, wie die Tiere früher unter der Hille auf der Tenne untergebracht worden waren. Die vielen alten Gerätschaften zur Bodenbearbeitung, Aussaat und Ernte wurde kurz angesehen und Fragen geklärt. Moorschuhe und die Böller für Hochzeitsfeiern, deren Funktionsweisen waren vermittelbar. Aber auch Fragen zum Gehörn des Auerochsen, zum Bild von Haus Bevern, welches 1827 abgerissen worden war, beschäftigen Alfred Stiller, der die Führung übernommen hatte. Der alte Webstuhl, der Schrank mit Leinenstoff, die Gründungspfosten und Holzwasserleitungen von Haus Bevern, die Fragen nahmen kein Ende. Im Kaminraum wurde gemeinsam geklärt - ja, "MCCCCXL" in römischen Zahlen heißt wirklich 1440 und hier am Kamin wurden im Bosen früher durch den abziehenden Rauch Wurst und Schinken haltbar gemacht. Der Küchenbereich, die alte Wasserpumpe und auch die Hochzeitskästen wurden auf dem Weg zum Archiv noch betrachtet. Allein im Archiv ergaben sich unzählige Fragen. Die großen Gedenktafeln an die Gefallenen der beiden Weltkriege machten die Besucher betroffen und nachdenklich. Auch das Bischofszimmer von Johannes Poggenburg, der ja hier 1862 geboren worden war, bot Überraschungen. Sterbekreuz, Mitra, Weihwasser, Mozetta und viele Dokumente und Bilder konnten gar nicht genau angesehen werden. Das Obergeschoss wartete ja auch noch mit Schuhmacherwerkstatt, Tischlerei, Schneiderei, Schmiede und weiteren Gewerken, wie Holzschuhmacherei und Maurerhandwerk. Da wurde klar, woher das Handwerk seinen Namen hat, denn fast alles musste per Hand angefertigt werden, ohne große Maschinen. Kirchturmuhr, Bienenstöcke und das schwarze Brautkleid regten zu weiteren Fragen an, dafür war aber kaum noch Zeit. Noch eine kurze Stippvisite im Schulbereich von 1930-1950 und einige Zeichen auf die Schiefertafeln produziert, einen Blick noch in den Bereich Molkereiwesen und auf die alte Spekulatiusmaschine dann hieß es Abschied nehmen. Einmal "Merci" für die Führung und sprachlich stilgerecht, wie zuvor geprobt, hieß es dann "Guod goahn" und vielstimmig "Auk so". Kleine Nachfrage von der Lehrerschaft - Wiederholung möglich? Antwort Heimatverein - machen wir gerne!

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