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Die alte Schusterwerkstatt von VOSS BÄNDT
In früheren Zeiten war das Waschen ein wenig aufwändiger als heute. Hier die alte Waschstelle an der Bever. Bild:Hugo Molkenbur
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Schusterwerkstatt im Heimathaus Ostbevern

Schusterwerkstatt von 'VOSS BÄNDT' im Heimathaus Ostbevern Die Schusterwerkstätten waren oft lichtarme Löcher, bis in den letzten Winkel voll gestellt mit allerlei Regalen, auf denen ungezählte Schuhe standen, schief und abgewetzt: Reparaturaufträge der Kundschaft.

Der Schuster saß auf seinem Dreifuß in der Werkstatt. Die “Schusterkugel”, eine Glaskugel, die über dem kleinen Arbeitstischchen hing, verstärkte ein wenig das spärlich einfallende Tageslicht. Den “Schusterdraht”, einen mit Pech getränkten Hanfzwirn, stellte er selbst her. Neben der Arbeit in der Werkstatt zog der Schuster auch mit einem Bündel oder der Tasche umher und verarbeitete das Leder direkt auf den Höfen. Die Knechte mussten Arbeitsstiefel bekommen, die Mägde brauchten Schuhe und natürlich auch die Bäuerin und der Bauer. Und immer gab es viel zu reparieren. Gearbeitet wurde häufig in einer Ecke der Stube.

Schusterwerkstatt von 'VOSS BÄNDT' im Heimathaus Ostbevern Die Armut, der ständig wirtschaftliche Druck, verursacht durch scharfe Konkurrenz und niedrigen Lohn, führten dazu, dass der Schuster oft als verschlossene und verdrießliche Person galt.

Neben dieser Mentalitätsausprägung gab es aber auch noch einen anderen Grundzug beim Schumacher: Wie die Schneider betrieben die Schumacher eine Arbeit, die über viele Stunden gleichförmig ablief und wenig Geräusch verursachte. Mit der Ahle wurde das Leder durchstochen, Stich neben Stich, dann wurde stundenlang genäht. Dabei konnte man nachdenken, reden, Pläne schmieden, die Welt gedanklich verändern. Und tatsächlich kamen aus dem Schusterhandwerk zahlreiche Schriftsteller, Poeten und Prediger. Hier nur ein Hinweis auf Hans Sachs, den Nürnberger Meistersänger.

Holzschuhwerkzeug in der Schusterwerkstatt im Heimathaus Ostbevern In den Kirchenrechnungen aus den Jahren 1578 – 1594 (Archiv Haus Bevern) werden erstmals in Ostbevern zwei Schuhmacher erwähnt: M. Luke Schomaker und M. Arnt Schomaker

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