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Alte Krankenhaus im Jahre 1961
Das Fachwerkhaus zierte im Jahre 1961 die Bahnhofstraße und war im Volksmund als "altes Krankenhaus" bekannt. Bild: Aloys Pohlmann
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Emigration aus Ostbevern - Hoffnung auf bessere Zukunft in Amerika

Auswanderer Bauerschaft Brock, Vortrag Sept. 2017 Am Vortragsabend fanden sich über 40 Besucher ein, die etwas über ihre Vorfahren oder Vorbesitzer von Höfen erfahren wollten. Franz-Josef Elberich begrüßte die Zuhörer, zu denen auch der neue Kreisarchivar Dr. Knut Langewand gehörte. Er dankte Werner Schubert für dessen jahrzehntelangen Einsatz bei der Erforschung der Geschichte der Auswanderer aus dem Beverdorf.

Die politische Situation in den Vereinigten Staaten, die Entwicklung des Bundesstaates Ohio und der Stadt Cincinnati stellte Schubert mit diversen Bilden und Karten anschaulich dar. Dort fand ein Großteil der ausgewanderten Ostbeveraner ein neues Zuhause. Dann berichtete er über die Lebensumstände im damals preußischen Ostbevern. Dreiviertel der Bevölkerung lebten von der Landwirtschaft. Da gab es insbesondere bei den Köttern, Heuerlingen und Tagelöhnern wirtschaftliche Not und eher schlechte Zukunftsaussichten. Auch der dreijährige harte Militärdienst, den alle Männer zwischen 17 und 25 Jahren abzuleisten hatten, war ein Grund die Heimat, auch ohne staatliche Genehmigung, zu verlassen. Mit Grafiken, Tabellen, Auswanderungsgesuchen, Passagierlisten, Ahnentafeln und Bilder verdeutlichte der Vortragende die Geschichte der Emigration. Dabei hatte er zu den Zahlen und Fakten meistens noch genaue persönliche Anmerkungen zu den betroffenen Personen parat.
Abgerundet wurde der Einblick in die damalige Zeit dadurch, dass Ute Schubert drei Briefe des Bernard Bullenhaar aus dem Jahr 1850 im abgedunkelten Tennenraum des Heimathauses verlas. Die Schilderungen vom Beginn der Reise in Minden, dem Zwischenaufenthalt in Bremen/Bremerhaven und dem Ende der Reise in New Orleans zeigten Angst und Hoffnung des damals 23-jährigen Auswanderers. Dass seine Reise gut ausging war nicht selbstverständlich. In seinen Briefen schilderte der Schiffspassagier dramatische Ereignisse, die er gesehen hatte. Schiffsuntergänge, explodierte Dampfschiffe mit vielen Toten und die Rettung Schiffbrüchiger gehörten zu seinen bedrückenden Erlebnissen.
Am Abend erhielten das Kreisarchiv und der Heimatverein jeweils ein Exemplar des neuen zweibändigen Buches. Dieses kann für Interessenten auch noch bei Werner Schubert (Tel. 7211) zum Selbstkostenpreis von 75 € bestellt werden, da einige Exemplare nachgedruckt werden sollen.
Franz-Josef Elberich dankte den Zuhörern für das Interesse. Ute und Werner Schubert dankte er für deren Vorträge und wies auch schon auf den nächsten Termin des Heimatvereins hin. Der Schnatgang findet, wie seit Jahren, am 03. Oktober ab 14:00 Uhr in der Bauerschaft Schirl statt.



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