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Alte Krankenhaus im Jahre 1961
Das Fachwerkhaus zierte im Jahre 1961 die Bahnhofstraße und war im Volksmund als "altes Krankenhaus" bekannt. Bild: Aloys Pohlmann
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Auswanderer Dorfbauerschaft - Beeindruckende Briefe aus Amerika - Mo. 21.11.2016

Dorfbauerschaft Auswanderer Mo. 21.11.2016 Bild und nachstehender Bericht von Anne Reinker, WN
Das Schicksal der Auswanderer interessiert viele in Ostbevern. Von explodierten Dampfschiffen mit vielen Toten erzählen die Briefe, die Schubert gelesen hat.

Da mussten viele Stühle gerückt werden, damit auch jeder einen Platz im Heimathaus bekam: Zum Vortrag von Werner Schubert über „333 Jahre deutsche Einwanderer und 183 Jahre Ostbeverner Einwanderer in Nordamerika“ kamen gut 50 interessierte Besucher, darunter auch der Leiter des Kreisarchivs, Dr. Thomas Brakmann.
„Er hat sich mal wieder viel Arbeit gemacht“, zollte Franz-Josef Elberich dem Heimatforscher Schubert großes Lob. Für ihn als Vorsitzenden des Heimatvereins sei es „eine ganz tolle Sache, jemanden wie Werner Schubert im Verein zu haben“. Fast sprachlos angesichts der großen Resonanz war der Vortragende selbst, der zuletzt seinen Fokus auf die Auswanderer der Dorfbauerschaft gelegt hatte und mit neuen Informationen aufwarten konnte. Diese hatte er vorwiegend aus Briefen des Auswanderers Johann Bernhard Hessmann erfahren.
Auch statistisch hat Werner Schubert die Auswanderer Ostbeverns festgehalten: Aus der Dorfbauerschaft zogen 67 Personen in der Auswanderungswelle des 19. Jahrhunderts nach Amerika. Die Reisen waren strapaziös und vergleichbar mit den Flüchtlingsschicksalen der vergangenen Jahre. So wird der eine oder andere Besucher unwillkürlich Parallelen zu den Katastrophen vor Lampedusa gezogen haben. Von explodierten Dampfschiffen mit vielen Toten erzählen die Briefe der damaligen Auswanderer.
Zahlreiche Deutsche zog es in den Bundesstaat Ohio. „Cincinnati war der erste Anlaufpunkt für die Ostbeverner“, sagte Schubert. Nicht weit davon entfernt fand auch Hessmann ein neues Zuhause. In seinen Briefen an die Daheimgebliebenen in der Bevergemeinde berichtete er von der Arbeit im Weinanbaugebiet und in der Landwirtschaft.



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