HEIMATVEREIN
OSTBEVERN e.V.
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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Heimathaus als beliebtes Ziel

-yle- Ostbevern. Hellauf begeistert war Werner Schubert am Ende seines ersten Arbeitstages. Schubert, der ehrenamtlich am Sonntag durch das Heimathaus führte, freute sich über die Besucherzahl. Das Kötterhaus am Lienener Damm, das die Mitglieder des Heimatvereins mit Hilfe von Handwerkern liebevoll in Stand gesetzt hatten und das vor drei Wochen mit einem Festakt eingeweiht wurde, zog am ersten Besuchssonntag bereits über 40 Gäste an.

Ich hatte mit etwa 20 Interessierten gerechnet, bezifferte Schubert seine Erwartungen. Es waren weit mehr, die vor allem auf den Spuren ihrer Kindheit wandelten. Ein Ehepaar hatte sich von Telgte mit dem Fahrrad auf den Weg gemacht und studierte nun ausführlich die 96 Fotos, die der Heimatverein in einer Ausstellung im ersten Raum des Kottens arrangiert hatte. Zu sehen gab es alte und neue Aufnahmen von Ostbevern und seinen Bewohnern. Ich komme gebürtig aus Ostbevern und dachte, vielleicht entdecke ich ja ein paar Verwandte oder Bekannte wieder, so der Telgter, der wenig später schon mit anderen Besuchern ins Gespräch vertieft war.

In den oberen Etagen des Kottens hatten die Geschichtsfreunde verschiedene Exponate thematisch zusammengestellt, wie etwa landwirtschaftliches Gerät oder Utensilien für das Weben. Auch die Werkstatt des Schuhmachers Bernhard Burgholt, besser bekannt unter Voss Bärndt, konnten die Gäste besichtigen. Ganz zur Freude von Werner Schubert hatten einige Besucher nach ihrem Rundgang durch die Ausstellung versprochen, zu Hause selbst noch einmal nach alten geschichtsträchtigen Dingen Ausschau zu halten. Heute wurden mir bereits eine alte Pumpe und verschiedene Werkzeuge angeboten, berichtete Schubert.

Etwas ratlos stand eine Gruppe Frauen vor dem Ungetüm am Eingang. Das ist das alte Uhrwerk der Ambrosiuskirche, informierte Schubert die Frauen. Das Exponat sei erst vor acht Tagen ins Heimathaus gelangt. Davor habe es auf dem Dachboden der Grundschule St. Ambrosius gelegen. Jetzt will der Verein einen Fachmann zu Rate ziehen: Ein Uhrmacher soll das alte Werk begutachten und, wenn möglich, wieder zum Laufen bringen.

Darüber hinaus plant der Heimatverein, in der ersten Etage regelmäßig wechselnde Ausstellungen zu zeigen. Konkret umgesetzt ist zurzeit, dass an den Sonntagen im nächsten halben Jahr das Heimathaus für Besucher jeweils in der Zeit von 14 bis 17 Uhr geöffnet ist.

Westfälische Nachrichten 12.06.2001

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