HEIMATVEREIN
OSTBEVERN e.V.
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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Wir-Gefühl ist gewachsen

-yle- Ostbevern. Bernhard Frye lag richtig mit seiner Annahme. Obwohl der Heimatverein die laut Satzung vorgegebenen jährlichen Mitgliederversammlungen in den letzten Jahren ausfallen ließ, war niemand deswegen böse. Als Gründe für die Vorgehensweise in den vergangenen fünf Jahren führte Frye am Donnerstagabend auf der Mitgliederversammlung die aufwändigen Bau- und Einrichtungsarbeiten für das neue Heimathaus ins Feld. Das Ergebnis könne sich sehen lassen.

Frye fasste kurz die Baugeschichte des Großprojektes zusammen: 1994 erwarb der Verein das Haus von Regina Poggenburg. Anfang 1995 begannen die Planungen, ein Jahr später war Baubeginn. Im Mai dieses Jahres wurde das Heimathaus eingeweiht. Das Haus solle in Trägerschaft des Vereins bleiben. Dies bedeute natürlich auch, dass der Heimatverein die finanzielle Verantwortung trage. In dieser Situation ist die Versuchung groß, aus solchen Heimathäusern Partyschuppen mit antiker Einrichtung oder Bauerncafés zu machen. Dieser Versuchung wollen wir widerstehen, sagte Frye klar. Vielmehr solle das Haus als Heimatmuseum und Veranstaltungsraum für kulturelle und wissenschaftliche Ausstellungen und Veranstaltungen geführt werden. Das Heimathaus steht allen Ostbeverner Vereinen und Institutionen zur Verfügung, appellierte Frye, dieses Angebot wahrzunehmen.

Der Heimatverein selbst wird weiterhin sonntags das Haus für Besucher geöffnet halten. Wir suchen noch Ehrenamtliche, die dafür Dienste übernehmen, forderte Frye die Mitglieder zur Mitarbeit auf.

Am zweiten Advent wird die Ausstellung Weihnachtsbäckerei eröffnet. An einer handbetriebenen Maschine werden dann Spekulatius hergestellt. Aber auch Aktionen außerhalb des neuen Domizils, wie heimatkundliche Exkursionen und Vorträge, will der Verein im nächsten Jahr wieder anbieten und sich damit verstärkt seinem Vereinszweck, nämlich der Heimatgeschichte, widmen. Natürlich haben letztendlich die Ratsvertreter zu entscheiden, dennoch können wir bei der Gestaltung des Ortsbildes Vorschläge machen und unsere Kenntnisse der Ortsgeschichte beisteuern, sagte Frye.

Eine Diskussion um die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge solle erst im nächsten Jahr geführt werden, wenn verlässliches Zahlenmaterial vorliege. Das war das Stichwort für Kassierer Rudolf Eschkotte. Er hatte eine Reihe von Grafiken vorbereitet, um die Mitglieder über die finanzielle Situation des Vereins zu informieren. Auch in seiner Finanzübersicht der Jahre 1996 bis Oktober 2001 stellten die Gesamtkosten von 560000 Mark für das Heimathaus den zentralen Posten in der Bilanz dar. Mit Eigenmitteln, Eigenleistungen, Spenden, Stiftungszuschüssen und vor allem mit Gemeindegeldern von 228500 Mark wurde das Projekt möglich. Ohne Unterstützung der Gemeinde wäre dieses Haus nie und nimmer zu finanzieren gewesen, unterstrich Eschkotte und bedankte sich bei Bürgermeister Jürgen Hoffstädt.

Dieser gab das Kompliment zurück. Was Mitglieder, Freunde und Förderer hier geleistet haben, sucht durchaus an einigen Stellen seinesgleichen, lobte Hoffstädt das Engagement. Das Haus schaffe ein neues Wir-Gefühl, und von der neuen Ausrichtung des Heimatvereins profitiere die ganze Gemeinde.
Hoffstädt übernahm anschließend die Wahlleitung. Zuvor hatten die Mitglieder den Vorstand entlastet, nachdem die Kassenprüfer Erich Harenbrock und Josef Storcks die korrekte Kassenführung attestiert hatten. Einstimmig wählten die Mitglieder den alten Vorstand für drei Jahre wieder: Bernhard Frye bleibt Vorsitzender, Werner Schubert und Hermann Schapmann sen. teilen sich das Amt des zweiten Vorsitzenden, Rudolf Eschkotte ist weiterhin Kassierer. Einzig der bislang vakante Posten des Geschäftsführers wurde mit Hugo Molkenbur offiziell neu besetzt, allerdings hat Molkenbur schon seit einiger Zeit die Aufgaben des Geschäftsführers wahrgenommen.

Gewählt wurde zudem für vier Jahre ein Beirat mit folgenden Mitgliedern: Franz Achterholt, Franz-Josef Birke, Erich Harenbrock, Thomas Kremer, Heinrich Reckermann, Arnold Rottwinkel, Engelbert Schulze Hagen, Alfons Schürenkamp, Albertine Wedershoven und Martin Westhues.

Westfälische Nachrichten 17.11.2001

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