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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Auswanderer aus Schirl - Vortrag Donnerstag, 25.Juni 2015

Werner Schubert Auswanderer Schirl Juni 2015 Die 25 Besucher, die zum Teil auch auf persönliche Einladung gekommen waren und deren Familien oder Höfe direkt von der damaligen Auswandererwelle betroffen waren, erhielten viele Informationen.
Werner Schubert erklärte, wie es zu der damaligen Situation gekommen war. Gründe für die Auswanderung waren meistens wirtschaftlicher Art, aber auch der lange dreijährige Militärdienst, den alle jungen Männer ableisten mussten, waren Gründe, dass 75 Bewohner die Bauerschaft Schirl mit dem Ziel Amerika verließen. Aus dem Ort Ostbevern hat Werner Schubert aktuell die Auswanderung von 428 Einwohnern verzeichnet. Im Jahr 1833 machten sich acht Ostbeveraner über Bremen, Bremerhaven auf den beschwerlichen Weg. Auf einem Dreimaster erreichten sie nach sieben Wochen unter schwierigsten Rahmenbedingungen Baltimore, an der Ostküste von Amerika. Die Weiterreise mit Fuhrwerken ins 500 Kilometer entfernte Cincinnati dauerte weitere Wochen, da täglich nur 30 Kilometer, die Männer zum Teil zu Fuß, geschafft wurden. Die Ansiedelung oder Arbeitssuche war beschwerlich und nicht immer unmittelbar erfolgreich. Werner Schubert stellte dann die Lebensgeschichten einzelner Auswanderer vor. Ob es der spätere Gemüsehändler Bernhard Josef Aertker war, der über Bremen, New Orleans einwanderte und später in der Nähe von Alexandria gesiedelt hatte, oder auch aus der gleichen Familie stammende Männer, die später Priester wurden. Schubert konnte Bilder und Unterlagen wie Passagierlisten, Ausreisegesuche, Reisepässe oder Karten und Bilder der früheren Höfe in Ostbevern oder in Amerika zeigen. Dies wurde für einige Familien beispielhaft erklärt und erläutert. Die Besucher waren erstaunt, wie viele Details herausgefunden worden waren und wie lebendig und interessant dies von dem Vortragenden vermittelt wurde. Nach der Beantwortung diverser Fragen aus den Zuhörerreihen gab es für Werner Schubert ein kleines Präsent. Er versprach auch künftig bei der Klärung von offenen Fragen immer gern zu helfen.
Dass es aber auch Besucher aus Amerika gibt, die die Heimat der Vorfahren erkunden möchten, hatten Ute und Werner Schubert schon am gleichen Tag ausgiebig erleben können. Mit fünf Besuchern aus Amerika ging es auf eine Erkundungstour durch Ostbevern, die auch zur früheren Hofstelle der Familie Hovest führte.


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