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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Schneiderei - Handarbeit und Nähen, So. 22.03.2015

Ausstellung Schneiderei März 2015 Mit seiner Gedichtzeile „Kleider machen Leute“ hatte schon Friedrich von Logau im 17. Jahrhundert die Bedeutung des Schneiderhandwerks erkannt. Darauf bezieht sich auch die neueste Ausstellung im Heimathaus: „Schneiderei – Handarbeit und Nähen“. Von Anne Reinker, WN
Mit seiner Gedichtzeile „Kleider machen Leute“ hatte schon Friedrich von Logau im 17. Jahrhundert die Bedeutung des Schneiderhandwerks erkannt. Darauf bezieht sich auch die neueste Ausstellung im Heimathaus. Angelika Schulze Hagen, Ute Schubert und Annegret Stiller haben für die Präsentation „Schneiderei – Handarbeit und Nähen“ aus dem Heimathaus, von zu Hause und im Bekanntenkreis so allerlei Exponate und Schätze aus diesem Bereich zusammentragen können.
Dass das Schneiderhandwerk auch früher nicht nur aus Stoffen, Nadeln und Fäden bestand, wurde angesichts der Vielfalt sichtbar. Ein alter Schneidertisch aus der ehemaligen Schneiderei Pohlmann, Pressbretter und ein altes Bügeleisen, Nähkästen und Maßbänder sowie Knöpfe und Scheren aus dem vergangenen Jahrhundert machen deutlich, wie aufwendig das Gewerbe schon vor vielen Jahren war. Die alten Auftragsbücher aus den 1930er Jahren offenbaren, wie teuer damals ein Maßanzug war. „Viele der Stücke hier kommen aus dem Bestand des Heimathauses“, berichtete Annegret Stiller. Albertine Wedershoven und Barbara Zeigert haben unter anderem dazu beigetragen, wie auch das Ehepaar Heinz und Martha Brandt, die beide das Schneiderandwerk erlernt haben.
Nicht nur die Materialien, sondern auch auf die modische Entwicklung können die Besucher einen Blick werfen. „Früher wurde schon mal aus einem Soldatenmantel eine Weste für das Söhnchen genäht“, erzählte Annegret Stiller. Eine schöne Bluse, die aufgrund ihres zeitlosen Schnittes auch heute noch tragbar wäre, hat Martha Brandt beigesteuert. „Mein Gesellenstück“, erläutert die Fachfrau. Spaß machte den Besuchern ein altes Messgerät, mit dem für die Kleidkürzung mittels kleinem Blasebalg Kreide auf die gewünschte Länge aufgetragen wurde. „Das ist bestimmt auch für Kinder interessant“, sagte Schulze Hagen.
Die Gäste der Ausstellung konnten sich nicht nur an den Exponaten erfreuen. Die Organisatorinnen hatten zudem noch für Rosinenbrotschnittchen und Kaffee gesorgt, die vor dem Kaminfeuer genossen werden konnten. Geöffnet ist die Ausstellung bis Mitte April, sonntags von 14.30 bis 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.


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