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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Winterspaziergang bei viel Sonnenschein - 22.02.2015

Wasserwerk und Schirl Winterspaziergang 22. Febr. 2015 Rund 50 Interessierte machten sich auf Einladung des Heimatvereins jetzt auf den Weg durch die Bauerschaft Schirl. Während der Wanderung bei herrlichem Sonnenschein ging es an verschiedenen Stationen immer wieder rund um das Thema Wasser.
Die Winterwanderungen sind von jeher ein Magnet für alle Mitglieder des Heimatvereins. Um sich gemeinsam auf den Weg zu machen, beißen die Teilnehmer selbst bei schlechten Witterungsbedingungen die Zähne zusammen. Das war am Sonntag jedoch gar nicht notwendig. Die Sonne schien vom Himmel und es herrschte fast frühlingshaftes Flair. Gute Voraussetzungen, um fast 50 Ausflügler zum Start zu einem schönen Spaziergang zu locken. Wie immer stand ein Schwerpunktthema im Fokus der Wanderung, dieses Mal beschäftigte man sich mit dem Wasser in der Gemeinde.
Vom Beverstadion ging es in Richtung des ehemaligen Munitionslagers im Schirl. Dort berichtete Naturkundler Erwin Kock von den Tierarten, die sich in diesem Bereich angesiedelt haben. Besonders auf das auf den dortigen Flächen untergebrachte Vieh – Pinzgauer- sowie Tuxer-Rinder – machte er aufmerksam. So war der Pinzgauer in früheren Zeiten ein klassisches Dreinutzungsrind, das für Milch, Fleisch und aufgrund seiner Zugkraft gehalten wurde. Im gesamten Hoheitsgebiet der Österreich-Ungarischen Monarchie war der Pinzgauer das meistverbreitete Rind. Mit der Industrialisierung gingen die Bestandszahlen der Tiere nach dem Zweiten Weltkrieg zurück. Das Tuxer Rind wiederum ist eher im Alpenraum beheimatet und gilt heute mit lediglich etwa 300 Tieren im Bestand als gefährdet.
Auf dem zweiten Teilstück der Wanderung zum Osterwald übernahm Bernhard Lehmkuhl die Leitung und erzählte aus seinem Wissensschatz als ehemaliger Wassermeister der Gemeinde. Er erläuterte das Wasserschutzgebiet in Ostbevern und die Brunnenanlagen, die heute von der ETO betrieben werden. Zwei Brunnen im Wald sowie vier Anlagen beim Wasserwerk fördern das Wasser für die Bevölkerung vor Ort, jeweils werden pro Brunnen und Stunde etwa 20 Kubikmeter des lebenswichtigen Stoffes gefördert. Auch die Führung durch das Wasserwerk mit Erklärung der Filteranlagen wurde von den Teilnehmern aufmerksam verfolgt. Das aus den 1960er Jahren stammendes Gebäude wurde 2004 erweitert und mit seinen Anlagen dem Stand der Technik angepasst. Seit mehreren Jahrzehnten sorgt das Werk dafür, dass das kühle Nass die Haushalte erreichen kann.
Wasser getrunken wurde natürlich auch bei der gemeinsamen Stärkung nach der Wanderung, aber auch andere kühle Getränken und ein Imbiss vom Grill stärkten die Ausflügler vor dem Endspurt zurück zum Beverstadion.



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