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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Plattdeutscher Abend 03. Dezember 2014 mit musikalischem Überraschungsgast -volles Haus

Plattdeutscher Abend Dez. 2014 Ein spezieller Gruß galt Anni und Albert Höppener, die in der vergangenen Woche Goldene Hochzeit gefeiert hatten. Die Akteure haben sich zum Advent besinnliche Stücke ausgesucht, die auch nachdenklich machen sollen, erläuterte Kövener. Gemeinsam wurde mit Akkordeonbegleitung von Werner Kövener „ Wi segget ju an, den leiwen Advent“ gesungen und ein Gedicht von Augustin Wibbelt über einen Mann mit wehendem, weißen Bart, der durch die Nacht reitet und auf beleuchteten Fensterbänken Kuchen hinterlässt, schloss sich an. Die heilige Barbara, Schutzpatronin der Bergleute, stand im Mittelpunkt des Vortrags von Gertrud Mussmann, sie berichtete auch von Zweigen, die Weihnachten blühen, wenn sie am 04. Dezember geschnitten werden. „Woher kommt die Freude?“ fragte Anni Preckel , die sich Gedanken über ein wirkliches Weihnachten machte, das sich nicht nur auf das Kaufen von Geschenken beschränkt. Stimmungsvoll entführte sie die Zuhörer in ein Weihnachten mit Eulenrufen, Glockenklang, weißem Schnee und einem stillen Dorf. Wenn man den Ehemann Tönne mit der Aufgabe „Weihnachtsbaum beschaffen“ betraut, kann daraus eine ausgiebige Handwerkstätigkeit werden. Da kostet ein krummer und kahler Baum dann schnell 20 Euro, vier Bier, eine halbe Flasche Korn, mehrere Sägeblätter und eine Menge Wickeldraht und Geduld. Hildegard Wegmann sorgte speziell bei den weiblichen Besuchern für zustimmenden Applaus. Das schwierige Thema der Relativitätstheorie brachte Heiner Eikelmann verständlich mit passenden Beispielen und einem Ameisenhaufen auf den Punkt. Fabrikantenkinder und Arbeiterkinder sind nur manchmal gleich und Zwillinge müssen sich auch Begabungen teilen, lautete das Fazit des Vortrags von Heinrich Reckermann, der beides wieder einmal in seiner besonderen Art vermittelte. Grüne Tannen und die Fragestellung, „Wann schmeckt der Korn am besten?“ beantwortete Hermann Kövener. Anschauungsunterricht in der Schule, ein Bild mit einem offensichtlich reichen Mann in einer Kutsche und die Fragen des Lehrers dazu, hatte Gertrud Mussmann als Vortragsthema. Richtig lustig erzählte Anni Preckel von der Hebamme, die nach einigen Schnäpsen dem achtfachen Kindsvater vor der Taufe versehentlich das Josefchen vom Vorjahr zur Kirche mitgab. „Kapellmeister“ Werner Kövener hatte den Überraschungsgast des Abends mitgebracht. Anne-Marie Grage, heute wohnhaft in Telgte, griff zum Akkordeon und bezog die Zuhörer sofort mit ein. Zu dem Lied „Dat du mien Leevsten büs“, wanderte sie durch die engen Reihen, intonierte hier und erklärte dort, das gefiel nicht nur den Besuchern, sondern offensichtlich auch ihr selbst. Ein Lied von Werner Happe über Vergnügen, das nicht von Geld abhängig ist und Sonnenkinder, schloss sich an. Dann hieß es „Rull‘ mi mien Rädken“ und den Refrain sangen alle gern mit. Damit ging es dann musikalisch angeregt in die Pause in der Glühwein, handgemachte Spekulatius und Spritzgebäck, welches Thea Rotthowe mitgebracht hatte, nachgereicht wurden.
„Macht hoch die Tür“ natürlich in Plattdeutsch, und von Anne-Marie Grage und Werner Kövener als Akkordeon-Duo begleitet sangen alle gern mit. Gute alte Zeiten und ob da wirklich alles besser war, fragte Hermann Kövener; Anni Preckel erzählte von der „Kattemüehrle“ im Wolbecker Tiergarten, während Heinrich Reckermann über schmutzige Beine beim Arztbesuch informierte. Als Terzett sangen und musizierten dann Anne-Marie Grage, Werner Kövener, Heiner Eikelmann und Hermann Kövener auf Platt „Nikolaus, komm in unser Haus“, die passsenden Weihnachtsmannmützen hatten sie auch parat, aber keine Rute aus Haselholz, wie es im Vortrag hieß. Mit „De Tied is nu vörbie“ nach der Melodie „Ade zur guten Nacht“ klang der gemütliche Abend aus. Alfred Stiller bedankte sich für den Heimatverein bei den Akteuren, für Anne-Marie Grage gab es ein kleines Präsent und den an sie gerichteten Wunsch, unbedingt einmal wieder zu kommen. Der nächste Plattdeutsche Abend findet am 07.01.2015 zur gewohnten Uhrzeit statt. Die Mannschaft um Hermann Kövener und der Heimatverein wünschen eine besinnliche Weihnachtszeit.


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