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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Archiv-Berichte

"Keine Einbahnstraße" Lesung mit Bernhard Brockötter, Montag, 27.09.2014

Vortrag Erster Weltkrieg Bernhard Brockötter Bericht Anne Reinker, WN
"Erst einmal habe ich einen Schock gekriegt, ich konnte nichts lesen", erinnerte sich Bernhard Brockötter am Montagabend im Heimathaus. Denn der Grevener, aufgewachsen im Glanering in Schmedehausen, hatte sich mit der Auswertung von über 700 Feldpostbriefen und Postkarten aus dem Ersten Weltkrieg vor eine große Herausforderung gestellt.
Der Dachbodenfund, alles Schreiben innerhalb der Familie, sollte Brockötter von da an in jeder freien Minute beschäftigen. Was dabei herausgekommen ist kann sich sehen lassen: Zum 100. Jahrestag des Kriegsbeginns brachte er vor kurzem das Buch "Leben und leid im 1. Weltkrieg" heraus. "Wir haben in den vergangenen Monaten viel gehört und gesehen zu diesem Thema", sagte Heimatvereinsvorsitzender Bernhard Frye. Was ihm gefehlt habe, sei jedoch der örtliche Bezug. Um so mehr freute er sich, mit Bernhard Bockötter einen "Fast-Ostbeveraner" begrüßen zu können, der Einblicke in die Zeit von 1914 bis 1918 gab.
Wie sein Großvater Bernhard sowie dessen Brüder Lorenz und Franz die Kriegsjahre an der Ost- und Westfront verlebten, schilderten die zahlreichen Briefe und Postkarten, die damals den Kontakt aufrecht erhielten. "Es ist keine Einbahnstraße", erklärte Brockötter die Besonderheit des Schriftwechsels unter den Familienmitgliedern. Denn nicht nur die Briefe von der Front, auch die Schreiben aus der Heimat, alle im schwer lesbaren Sütterlin verfasst, wertete er aus.
Das fast 400 Seiten starke Buch unterteilte der Autor in Kapitel, die von der Begeisterung und Ernüchterung im Sommer 1914, dem Leben im Totenfeld im Sommer 1915 über den Steckrübenwinter 1916/17 bis hin zur "trostlosen Heimkehr" handeln. Neben den Geschehnissen von der Front wurde Dank der großen Anzahl an Briefen auch ein umfassender Blick auf die landwirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Belange vor hundert Jahren geworfen.
So erklärte Bernhard Bröckötter unter anderem, dass Begriffe wie Materialschlacht, Trommelfeuer oder Niemandsland im Ersten Weltkrieg entstanden sind. Zur Sammlung gehören auch Propagandapostkarten, Fotos und Kriegsliederbücher. Anhand des Umfangs konnte der Grevener die gesamte Kriegsgeschichte aus mehreren Blickwinkeln beleuchten und die Zuhörer daran teilhaben lassen.
Nach Beantwortung verschiedener Fragen bedankte der Heimatverein sich bei Bernhard Brockötter für den informativen Abend. Das Buch kann direkt beim Autor bezogen werden.

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