HEIMATVEREIN
OSTBEVERN e.V.
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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Ausstellungseröffnung "Spinnen und Weben - Textil" Sonntag 23.03.2014

Ausstellungseröffnung Zum Ende der Winterpause – das Heimathaus Ostbevern ist für Besucher ab sofort wieder an jedem Sonntag in der Zeit von 14:30 – 17:00 Uhr geöffnet (Eintritt frei) – präsentieren die Verantwortlichen des Vereins eine Ausstellung. Dabei steht der über 300 Jahre alte Webstuhl von 1692, der seit Mitte des letzten Jahres wieder instand gesetzt ist, im Mittelpunkt. Dieses „alte Schätzchen“ ist von der Familie Drees aus Ostbevern dem Heimatverein schon vor Jahren zur Verfügung gestellt worden. Mit diesem Webstuhl, zerlegbar und damit transportabel , konnte vor hunderten von Jahren ein Leinweber von Hof zu Hof ziehen und dort Flachs zu Leinen weben. Die Wiederherstellung des Webstuhls war aufwändig, Herr Willi Engbert aus Freckenhorst, ein Webmeister, der auch das Handweben noch beherrscht, hat den Webstuhl wieder hergerichtet. Der Kettbaum wurde mit Kettfäden bestückt, diese sind allerdings aus Baumwolle und es gibt nur 640 Kettfäden, beim feien Leinen waren es früher oft doppelt so viele. Willi Engbert demonstrierte am Sontag am Webstuhl, wie durch Auf- und Abwärtsbewegungen der Kettfäden Schuss um Schuss gesetzt werden kann und dann ein Stück Stoff, grober als in früheren Zeiten, entsteht. Es war offensichtlich, dass ihm die Vorführung auch eine Menge Spaß machte und er sich freute, das alte Handwerk des Webens demonstrieren zu können.
Auf der Tenne des Heimathauses gab es aber auch eine Menge zu sehen. Liebevoll und sehr dekorativ wurden von Angelika Schulze Hagen, Ute Schubert und Annegret Stiller textile Besonderheiten gezeigt. In der alten Eichentruhe lagen unzählige Leinenbündel, ein Bett war aufgebaut, natürlich mit kompletter Ausstattung von Bettwäsche, aber auch einem Nachttopf und vielen alten Utensilien auf dem Nachtschränkchen. Auf den Tischen zeigten die Drei, wie früher Tischdecken, natürlich in aufwändiger Handarbeit erstellt, ausgesehen haben. Bekleidungsstücke, vom über 130 Jahre alten und noch schwarzen Brautkleid, Leibchen, schlimm genug, wenn man so was anziehen musste, aber auch „Vatermörder-Stehkragen“ waren zu sehen. Kinderkleider, Nachthemden aus Uromas Zeiten, Handarbeitsproben und Tücher mit eingestickten Sprüchen über Fleiß und Tugendhaftigkeit der Hausfrauen, waren ebenso interessant. Abgerundet wurde die Ausstellung mit Bildern aus der Flachsverarbeitung, Schaustücken über Blaudruck und natürlich Haspeln, Spinnrädern und ähnlichen Geräten.
Die Ausstellung ist auch an den kommenden Sonntagen zu den Öffnungszeiten des Heimathauses, sonntags von 14:30 – 17:00 Uhr zu sehen. Am 27. April wird dann noch eine Spinngruppe des Heimatvereins Lengerich eine Vorführung dieses alten Handwerks zeigen.



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