HEIMATVEREIN
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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Heimathaus mit viel Leben gefüllt

Von Thomas Fromme
Ostbevern. Die Zeit des großen Gelddrehens ist vorbei, sagte Schatzmeister Rudolf Eschkotte. Nachdem das Großprojekt Heimathaus in den vergangenen Jahren für hohe Ausgaben (und Einnahmen) sorgte, sind für den Heimatverein Ostbevern jetzt wieder normale Zeiten angebrochen, verdeutlichte der Kassierer.

Während man im Fertigstellungsjahr des Heimathauses 2001 noch über 60000 Euro in die Hand nahm, wurden im zurückliegenden Jahr lediglich 10855 Euro ausgegeben, teilte Eschkotte während der Jahreshauptversammlung mit.
Die fand natürlich im Heimathaus statt. Dass auch andere Vereine das restaurierte Fachwerkhaus am Lienener Damm als Treffpunkt nutzen dürfen, betonte Vorsitzender Bernhard Frye in seinem Rechenschaftsbericht.

Durch Vermietung für Veranstaltungen oder die Nutzung für Trauungen, die im vergangenen Jahr zehnmal dort durchgeführt wurden, kann der Verein zusätzliche Einnahmen erzielen. Darauf sei man dringend angewiesen. Wir müssen uns schließlich darüber klar sein, dass wir für die laufende Unterhaltung des Heimathauses keinen Zuschuss von der Gemeinde bekommen, verdeutlichte Bernhard Frye.

Wichtigste Einnahmequelle ist zurzeit der Beitrag der Mitglieder. Frye hatte die unangenehme Aufgabe, den etwa 35 anwesenden Mitgliedern eine Erhöhung der Beiträge vorzuschlagen. Denn das Jahr 2002 schloss mit einem Minus. Nur durch den Rückgriff auf das Guthaben, das sich auf 5000 Euro verringerte, konnte die Kasse ausgeglichen werden. Mit großer Mehrheit beschloss die Versammlung eine Anhebung des Familienbeitrages um 2,80 auf zwölf Euro und des Einzelbeitrages auf neun Euro.

Geschäftsführer Hugo Molkenbur hatte zuvor über die erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahl berichtet. Vor allem seit dem vergangenen Frühjahr sei ein deutlicher Anstieg auf jetzt 414 zu verzeichnen gewesen. Wegen der moderaten Beiträge seien die Mehreinnahmen aber überschaubar. Deshalb müsse die Zahl der Menschen, die den Heimatverein unterstützten, weiter steigen. Molkenbur rief eine Aktion Mitglieder werben Mitglieder ins Leben.

Auf die umfangreichen Aktivitäten war Vorsitzender Frye in seinem Bericht eingegangen. Im Mittelpunkt stand das Heimathaus, das unter anderem ein Bischof-Poggenburg-Zimmer, eine Tischlerwerkstatt und eine alte Schmiede erhielt. Ausstellungen und eine unter Federführung von Dr. Ruth Horstmann ins Leben gerufene Geschichtswerkstatt gehörten zu den weiteren Höhepunkten.
Die Auflistung zeigt, dass es uns gelungen ist, das Heimathaus mit viel Leben zu füllen, so Frye. Auch die guten Besucherzahlen an Sonntagen ohne Programm sowie die äußerst positive Mitgliederentwicklung machte deutlich: Der Heimatverein lebt und kauert nicht in irgendeiner angestaubten Ecke. Für 2003 seien weitere Ausstellungen geplant und auch Aktivitäten wie Radtouren und Schnadgänge. Für größere Ausflüge sei die Kooperation mit anderen Vereinen in Zukunft sinnvoll wie am 18. März bei der Paderborn-Fahrt gemeinsamen mit dem Bildungswerk. Der zweite Vorsitzende des Heimatvereins, Werner Schubert, wird die Kaiserpfalz und den Dom erläutern.

Im Anschluss an den offiziellen Teil hielt Dr. Peter Burg einen Vortrag über die Entwicklung des Amtes Ostbevern, zu dem auch die Gemeinden Milte und Einen gehörten, im 19. Jahrhundert. Der Historiker aus Münster hat ein Buch über die Geschichte des Kreises Warendorf verfasst, das in diesem Jahr erscheint. Die Zuhörer erfuhren dabei unter anderem, dass Amtmänner von der Obrigkeit eingesetzt wurden. Ostbevern, Milte und Einen hatten im Jahr 1843 zusammen etwa 3800 Einwohner. Die Bevölkerungszahl stieg aufgrund der Auswanderung in die USA und in Industrieregionen über Jahrzehnte kaum an, erläuterte Burg.

Westfälische Nachrichten 15.03.2003

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