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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Ausgelassene Stimmung beim Plattdeutschen Abend Mittwoch, 05.02.2014

Plattdeutscher Abend, Karneval, Febr. 2014 Karneval war das vorherrschende Motto am Mittwoch im Heimathaus. Hermann Kövener begrüßte die 70 Gäste und informierte über historische Zusammenhänge des Karnevals im Rheinland, aber auch in Münster, wo es schon 1833 die Karnevalsgesellschaft Freudenthal gegründet wurde. Dann stimmten die „Biäwersänger“ unter Leitung von Roland Rösing die ersten Plattdeutschen Lieder an. Ob „Mi’n Henrich“, der auf einem Auge schielt, wirklich schön ist, konnte danach beantwortet werden. Auch für „ O Hannes watt’n Hot“, hier ging‘s um den ramponierten Hut, der auch als Hühnernest genutzt wurde, gab es viel Applaus. Mit dem Lied über das „Möppkenbraut“ und einem Heimatlied von Ostbevern, bei dem alle Anwesenden mitsingen konnten, sorgten die Sänger für Stimmung. Hermann Kövener trug dann ein Gedicht von Professor Landois, dem Gründer des Münsteraner Zoos vor, der sich mit dem Münsterländer Platt auseinandergesetzt hatte. Auch sein Beitrag über Karnevalsverkleidungen, Wilhelm Tell und die Jungfrau von Orleans trafen einen Hellseher aus Indien, der aber nicht vorhersehen konnte, dass er am Abend nicht seine Schlafstatt erreichen konnte, sorgte für Heiterkeit. Dass sich auch der frühere Pastor Heinrich Wegmann aus Ostbevern mit dem Karneval beschäftigt hatte, wusste vermutlich bis zum Vortrag von Heiner Eikelmann niemand. Bodenständig ging es dann bei Heinrich Reckermann zu. Öhm Hännerich war beim Arztbesuch angeblich völlig unbekannt, dass die Farbgebung von Füßen durch den Gebrauch von Waschwasser verändert werden kann. Heinrich Reckermann hatte noch weitere, ebenfalls recht deftige Beiträge auf Lager, die die Zuhörer begeisterten. Hildegard Wegmann erzählte danach von der Kaiserzeit Napoleons von 200 Jahren und zeigte, wie man mit Plattdeutschen Worten auch „Hoch lebe der Kaiser“ in verständliches Französisch übersetzen kann. Ihr weiterer Beitrag über einen Besuch in einem Fotostudio, Gesine wollte trotz vieler Auswahlbilder aber lieber ein eigenes Foto, kam ebenfalls gut an. Eine weitere Geschichte, die Hermann Kövener vortrug, kam ebenfalls von Professor Landois, hier ging es um einen „Mostertpott“, viele Adelige und zwei Schlachter, Jans und Klaos, die als Ritter verkleidet den Münsteraner Karneval erleben. Musikalisch wussten dann Werner Kövener auf dem Akkordeon und Heiner Eikelmann mit einer Teufelsgeige, wie es bei der Holzauktion im Grunewald zugegangen war. Nach einer kurzen Pause ging es sofort lustig weiter. Das ein Igel beim Überqueren einer Straße mehr Probleme hat, als ein springender Hirsch und manche von den Igeln nachher wirklich „platt“ sind, von Chancengleichheit und unterschiedlichen Sichtweisen handelte das Stück von Hermann Kövener. Ebenfalls tierisch war der Beitrag über Zebras und Zebrastreifen von ihm. Heiner Eikelmann hatte dann die Sauerländer aufs Korn genommen, da ging es um einen ziegenbärtige Pater aber auch um vieles Plattdeutsche an der Nordsee. Gewitter und Beichten, die Sixtinische Kapelle, die angeblich hörenswerte Musik macht, der Streit eines Ehepaares über Kennenlernen und Fußball, Kompass und Dampferfahrten, alleinstehende Lehrerinnen und die Weisheiten von Schulkindern, Wasser und Feuer, die Auswahl der Geschichten war gelungen und begeisterten die Zuhörer. Die „Biäwersänger“ sorgten wieder für einen passenden Abschluss. „Et geiht nix üöwer de Gemütlichkeit“ hätte auch das komplette Motto des Abends sein können, oder aber „Wi sin aolle Westfalen“ hätte ebenso gepasst. Die abschließenden Karnevalslieder, Erwin Hansen brachte mit seiner Begleitung auf dem Akkordeon, mit buntem Hut und Pappnase, ausgelassene Stimmung ins Haus und die bekannten Schlager wurden gern mitgesungen. Man merkte es, Spaß und Freude hatte es allen gemacht. Im März findet wegen des Aschermittwochs der Plattdeutsche Abend erst am zweiten Mittwoch im Monat statt.



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