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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Grenzen geprüft -Schnatgang 03. Oktober 2013

Schnatgang 03.10.2013

Der Schnatgang, die Begehung der örtlichen Grenzen, ist ein seit Jahrhunderten bestehender Brauch. Wurden zu damaligen Zeiten Bäche, Gräben und Wallhecken als natürliche Grenzmarkierungen genutzt, waren diesen auch Streitigkeiten und Unsicherheiten geschuldet. Denn der Wuchs von Wäldern und die Änderungen der Gewässerverläufe machten auch vor den natürlichen Grenzen nicht halt. Bis zum 17. Jahrhundert wurden eigens zur Markierung der Flächen auch Bäume gepflanzt, die mit einem hineingeschlagenen Kreuz versehen wurden. Später ging man zu Grenzsteinen über, die bei amtlichen Grenzbegehungen im jährlichen Rhythmus kontrolliert wurden.
Für den örtlichen Heimatverein bedeutet der Schnatgang weniger eine offizielle Handlung als eine Wanderung in geselliger Runde, denn Differenzen wegen der Grenzverläufe sind heute nicht mehr zu erwarten. Umso mehr setzen die Teilnehmer jedes Mal auf eine fachkundige Führung entlang der Strecke. Seit fast 25 Jahren findet diese Veranstaltung einen festen Platz im Jahreskalender. Da die kommunalen Grenzen schon oftmals abgeschritten wurden, verlegte man sich nun auf die Flächenbegrenzungen der Bauerschaften. Werner Schubert, der über die Historie der Bevergemeinde bestens informiert ist, konnte berichten, dass sich die Bauerschaften im 12. Jahrhundert entwickelt haben. Neben sozialen und gesellschaftlichen Verpflichtungen hatten die Bewohner einer Bauernschaft ein eigenes Bauerngericht. Auch entstanden in diesen Bereichen die ersten Schützenvereine.
Dank des sonnigen Herbstwetters und des zu erwartenden Programms fanden sich zahlreiche Interessierte am Treffpunkt Eiproduktenwerk ein. Vereinsvorsitzender Bernhard Frye begrüßte die Teilnehmer, bevor sie sich unter der Leitung von Erich Harenbrock zum ersten Halt, dem Hof Beverland, auf den Weg machten. Dort berichtete Bürgermeister Joachim Schindler von der Entwicklung der Touristik in der Gemeinde. Am Hof Breuer machten die Ausflügler einen Stopp, um eine Pause mit Kaffee und Kuchen einzulegen. Das nächste Ziel: das Naturschutzgebiet „Fleiergosse“, ein über 13 Hektar großer Bereich, der Lebensraum für die heimische Tier- und Pflanzenwelt bietet. Nachgewiesen sind dort auch einige bedrohte Tierarten. Darüber informierte der Jagdausübungsberechtigte Christian Kötter, der die positive Zusammenarbeit mit dem NABU erwähnte. Naturschutz und Jagdbetrieb würden sich in diesem Bereich gut ergänzen. „Das war für alle einmalig“, freute sich Alfred Stiller nach dem Besuch der „Fleiergosse“.
Das traditionelle Pflanzen der Eiche, das mit dem Setzen eines neuen Grenzsteins des Heimatvereins verbunden ist, wurde am Hof Bals am Grevener Damm unternommen. Joachim Schindler ließ es sich nicht nehmen, Hand anzulegen und tatkräftig mit anzupacken. Beim Abschluss bei Familie Bals konnten sich die Teilnehmer mit einem Abendimbiss vom Grill stärken.
Erich Harenbrock, der gemeinsam mit Engelbert Schulze Hagen die Tour ausgearbeitet hatte, versprach schon für den Schnatgang im nächsten Jahr eine interessante Wanderung. Wohin es dann geht, wollte er noch nicht verraten.



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