HEIMATVEREIN
OSTBEVERN e.V.
Darstellung beeinflussen
Schriftgröße: [ kleiner ] . [ normal ] . [ größer ] .
  
Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
Hauptnavigation Startseite. Heimatverein. Geschichte Ostbeverns. Bildergalerien. Termine. Presseberichte. Archiv. Login.
Seiteninhalt

Archiv-Berichte

Schnatgang - Grenzverläufe werden geprüft

Schon seit fast 25 Jahren pflegt der Heimatverein Ostbevern die alte Tradition des Schnatgangs, ebenfalls bereits seit Jahren, immer am 03. Oktober. Diesmal wird nicht nur eine Grenze zu den Nachbarorten in Augenschein genommen, sondern auch die Grenze zwischen den Bauerschaften Dorfbauerschaft, Brock und Lehmbrock. Um 14.00 Uhr treffen sich die Wanderer am Eiproduktenwerk (frühere Molkerei Brock), in der Nähe des Bahnhofs Ostbevern-Brock. Für Teilnehmer, die selbst nicht zum Startort kommen können, besteht um 13:45 Uhr die Möglichkeit zur Mitfahrt ab Heimathaus.
Die Bezeichnung der Grenzbegehung ist regional unterschiedlich, es gibt die Begriffe „Schnade, Schnadgang, Schnaatgang oder auch Schnatgang“. Natürlich ist eine solche Inaugenscheinnahme der Ort- oder Gemeindegrenzen heute nicht mehr erforderlich, da es exakte Grundbuchkarten und Pläne gibt. Vor mehreren hundert Jahren gab es diese Aufzeichnungen aber noch nicht. Es gab zwar Markierungen mit Grenzsteinen oder auch gekennzeichnete Bäume am Grenzverlauf. Um den jüngeren Menschen das Wissen über diese Grenzmarkierungen zu vermitteln, wurden gemeinsam mit den älteren Bewohnern eines Ortes und mit den Bewohnern der angrenzenden Ortschaft die nur spärlich gekennzeichneten Grenzen abgegangen.
Der Weg der Schnatgänger führt zunächst entlang der innerörtlichen Grenze zwischen der Dorfbauerschaft Ostbevern und dem Ortsteil Brock. Erich Harenbrock, der zusammen mit Engelbert Schulze Hagen die etwa fünf Kilometer lange Tour ausgearbeitet hat, informierte, das eine erste Rast auf dem Hof Breuer eingelegt wird, dort gibt es Kaffee und Kuchen.
Weiter geht es dann in Richtung Bauerschaft Lehmbrock bis zum bereits seit 1980 bestehenden Naturschutzgebiet „Fleiergosse“. Dieser 13,4 ha große Bereich bietet Lebensraum für die heimische Tier- und Pflanzenwelt, insbesondere Amphibien, Insekten und Vögel. Nachgewiesen sind dort bedrohte Tierarten, wie der Laubfrosch und die Rohrweihe. Der Jagdausübungsberechtigte dieses Bereichs, Herr Christian Kötter, wird die Wanderer über Flora und Fauna und die enge Verzahnung von Naturschutz und Jagd informieren.
Danach gehen die Schnatgänger bis zur Grenze am Hof Ewelt, der bereits auf Telgter Gebiet liegt und weiter zum Hof Bals am Grevener Damm. Dort da klingt der Schnatgang aus, es wird gegrillt und die Teilnehmer werden dort eine Eiche pflanzen und einen Grenzstein aufstellten, der an den diesjährigen Schnatgang erinnern soll. Diesen Grenzstein hat Manfred Cord beschafft und Eduard Silge hat, wie auch in den Vorjahren, eine Plakette angefertigt.
Der Heimatverein hofft auf viele Teilnehmer, gutes Wetter, und verspricht einen interessanten Nachmittag.


« zurück zum Presse- und Bericht-Archiv


 


  nach oben  
 
Öffentliches Lesezeichen bei Mr. Wong Öffentliches Lesezeichen bei Linksilo Öffentliches Lesezeichen bei Icio Öffentliches Lesezeichen bei Oneview Öffentliches Lesezeichen bei Linkarena Öffentliches Lesezeichen bei Del.icio.us Öffentliches Lesezeichen bei Seekxl Öffentliches Lesezeichen bei Newskick Öffentliches Lesezeichen bei Technorati Öffentliches Lesezeichen bei Yigg Öffentliches Lesezeichen bei Digg Öffentliches Lesezeichen bei Google Öffentliches Lesezeichen bei Reddit Öffentliches Lesezeichen bei Simpy Öffentliches Lesezeichen bei Diigo Öffentliches Lesezeichen bei Furl Öffentliches Lesezeichen bei Yahoo Öffentliches Lesezeichen bei Spurl Öffentliches Lesezeichen bei Netscape Öffentliches Lesezeichen bei Blinklist Öffentliches Lesezeichen bei Blogmarks