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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Geschichte im Heimathaus - Führung Sonntag, 25.08.2013

Führung von Werner Schubert 25.08.2013 Dass es im Heimathaus Ostbevern vieles zu sehen und entdecken gibt, ist bekannt. Richtig interessant wird es aber, wenn die vielen Ausstellungsstücke fachlich erläutert und vorgestellt werden. 20 Besucher wurden am Sonntag nicht enttäuscht. Werner Schubert zeigte und erklärte die Urkunden, Ausstellungstücke und Dokumente die derzeit in der Ausstellung „925-Jahre Ostbevern- Ereignisse/Schlaglichter“. Die Exponate aus der Frühzeit, alte Mahlsteine, Beile und Äxte belegen, dass schon ab 3.000 v. Chr. Menschen in Ostbevern siedelten oder vorübergehend wohnten. Erklärungen zur Urkunde von 1.088, der Ersterwähnung von „Beverne“ folgten. Eine Kopie dieser Urkunde, die im 14. Jahrhundert von Mönchen neu abgeschrieben worden war, gab Auskunft, dass der Edelherr Everhard seinen in „Beverne“ gelegenen Besitz dem Kloster Iburg übertragen hatte. Weiter ging es mit dem Markenweistum von 1339, einer Urkunde, die die Nutzungsregeln für die gemeinsam genutzte Mark, dem gemeinschaftlichen Landbesitz, regelte und als eine der ältesten Urkunden dieser Art in Deutschland gilt. Auch das Thema Topografische Karten von 1701-1713 präsentierte Werner Schubert mit Bravour, diese handkolorierten Karten waren erstellt worden, um die Grundbesitzabgaben genau ermitteln zu können. Besonders schöne Exemplare werden in der Ausstellung gezeigt. Die Urkunde von 1741, mit der König Friedrich Wilhelm II von Preußen das Gut Halstenbeck an die Familie Droste zu Vischering übergab konnte ebenfalls bestaunt werden und auch dazu kamen fachliche Erläuterungen. Der Schwerpunkt der Führung war von Schubert auf das Thema „Postgeschichte“ gelegt worden. Ganz besonders freute er sich, dass er auch Lotte und Hans Ulrich Mose begrüßen konnte. Diese hatten zur Ergänzung der Ausstellung das gerahmte Original eines „Münsterischen Wandkalenders von 1813“ zur Verfügung gestellt. Hier waren neben Namenstagen, kirchlichen Festtagen und dem Mondkalender auch die Postrouten der damaligen Zeit, die Münster tangierten, aufgeführt. Die Poststrecke Paris – Hamburg führte damals auch über Ostbevern und die fahrende oder reitende Post durchquerte unseren Heimatort. Hans-Ulrich Mose erklärte, dass er diesen Kalender erst vor einigen Wochen von einem französischen Freund als Geschenk erhalten hat und dieser sich freut, dass er damit zur Ergänzung der Ausstellung beitragen konnte. Über Fingerhutstempel, den vermutlich ältesten frankierten Brief aus Ostbevern vom 27.11.1850, Briefmarken waren erst zwei Wochen vorher eingeführt worden, konnte Schubert ganz genau Auskunft geben und die alten Exemplare waren auch ansehenswert. Viele weitere Details hatte er außerdem parat, bevor das Thema Auswanderer, in der Zeit 1833-1899 verließen 428 Einwohner den Ort Ostbevern, und dann die Auflösung der Mark die 1840 beendet war, thematisiert wurde.

Nachdem die Fragen der Besucher beantwortet waren, gingen die Diskussionen in kleinerer Runde bei Kaffee und Kuchen noch ein wenig weiter, das Fazit eines der Teilnehmer, das war ein kurzweiliger Sonntagnachmittag.


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