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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Archiv-Berichte

Giebelrelief in Amsterdam zeigt vermutlich Gutshof Loburg vor 300 Jahren

Giebelrelief in Amsterdam zeigt vermutlich Gutshof Loburg vor 300 Jahren Anfragen erhält „Ostbevern Touristik“ von Reiselustigen fast täglich, natürlich auch aus den benachbarten Niederlanden; diese Anfrage per E-Mail hatte aber einen eher ungewöhnlichen Hintergrund. Die „Amsterdamse Gevelstenen Vereniging“, dieser Verein beschäftigt sich mit der Erfassung und Erforschung von Giebelreliefs in der Hauptstadt, schickte ein Bild worauf die Abbildung eines Schlosses oder eines größeren Gutshofes zu sehen ist. Onno Boers, der Sekretär der Amsterdammer Vereinigung stellte die Frage, ob die Angabe „Oost Beeveren“ und die Jahreszahl 1726 zu irgendeinem Gebäude im Ort Ostbevern Bezug haben könnte. Weiter konnte er noch die Information geben, dass der Erbauer des Hauses „Rapenburgerplein 6, Amsterdam“ den Namen Ferdinand Ewald hatte.
Christine Schafberg von „Ostbevern Touristik“ wandte sich mit dieser Anfrage auch an Werner Schubert vom hiesigen Heimatverein. Dieser forschte und kam zu folgendem Ergebnis. Ein Ferdinand Ewald wurde am 22.03.1676 in Ostbevern geboren, seine Eltern waren Timan Ewald und Gertrudt tho Wibbertingh, die am 03.09.1670 geheiratet hatten. Der „Hochwohlgeborene“ von Nagel war Taufpate des Ferdinand Ewald.
Im Jahre 1760 ließen Marsilius von Nagel und seine Ehefrau Maria von Nagel-Herll in Ostbevern ein kleines Barockschloss, durch den in ganz Westfalen bekannten Baumeister Johann Conrad von Schlaun, errichten. Johann Caspar von Nagel, ein Sohn des erwähnten Marsilius von Nagel, musste dieses Barockschloss am 07.06.1785 im Rahmen einer Zwangsversteigerung verkaufen. Erwerber war die Familie der Feiherren von Elverfeldt, genannt Beverfoerde zu Werries. Das damalige Gebäude ist allerdings durch Brand am 23. Juli 1899 völlig zerstört worden.
Werner Schubert ist nach seinen Recherchen der Meinung, dass das Giebelrelief in Amsterdam eine Abbildung des Gutshauses Loburg um etwa 1720 zeigt. Ein Bild oder eine Zeichnung des früheren Gebäudes waren dem Heimatkundler bisher nicht bekannt, er freut sich über diese neue Information. Die Anfrage der „Amsterdamse Gevelstenen Vereniging“ wurde beantwortet, vielleicht wird es ja von dort noch weitere Informationen geben.


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