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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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"Ostbevern ist weit älter" Heimatkundler sehen Ersterwähnung in Urkunde aus 1088

„925 Jahre Ostbevern“. Dieses Jubiläum soll 2013 mit einigen Veranstaltungen kräftig gefeiert werden. Nach Ansicht von Fachleuten wie Alfred Stiller ist die Bevergemeinde allerdings weit älter. Schließlich sei sie in einer Urkunde aus dem Jahr 1088 erstmals als „Beverne“ erwähnt worden, berichtet der Heimatforscher. Anlass dafür sei die Übertragung eines in Beverne gelegenen Schultenhofes gewesen, den der Edelherr Everhard seinerzeit zugunsten des Klosters Iburg an den Osnabrücker Bischof Marquard übertragen habe. Die Urkunde wurde in lateinischer Sprache verfasst.
Ein übersetzter Textauszug daraus lautet: „Im Namen der heiligen und ungeteilten Dreifaltigkeit. Allen Christgläubigen, gegenwärtigen wie künftigen, sei kund, dass der Edelherr Everhard den Beschluss gefasst hatte, den Hof, den er in Bevern besessen hat („curtem quam in Beverne habuit“), dem Herrn Benno, Bischof von Osnabrück, zugunsten der Kirche des heiligen Clemens in Yburg als Precarie zu übertragen“.
„Der genannte Bischof Benno verstarb am 27. Juli 1088, bevor die Übergabe erfolgt war. Sein Nachfolger, Bischof Marquard, wurde vom Abt des Klosters gebeten, die Übertragung im Sinne des Vorgängers zu Ende zu bringen. Aber erst nach einer Zahlung des Klosters wurde die Angelegenheit weiter verfolgt“, erklärt Stiller. Bei der Festlegung der Übertragung des Schultenhofes aus Beverne, die in Voxtrup (damals Vockestorp) weiter geregelt werden sollte, habe es dann Klärungsbedarf gegeben. Da der rechtmäßige Erbe des Edelherrn Everhard, dessen Bruder Temo, wegen einer Verwundung nicht habe anwesend sein können, sei ein weiterer Termin nötig gewesen. Erst bei diesem Treffen in Remsede (damals Remesethe) sei die Übertragung endgültig geregelt worden. Detailliert habe man festgehalten, dass der Hof mit allem Zubehör, den Gebäuden, Leibeigenen, Waldungen, Fischgründen, Bibern, Hasen und allen Nutzungsrechten an die Kirche des heiligen Clemens in Iburg (damals Yburg) übergehe.
„Die Urkunde von 1088 existiert im Original nicht mehr. Eine Abschrift aus dem 14. Jahrhundert, in der die Übertragung und der weitere Ablauf festgehalten sind, darf aber nach Expertenansicht „als authentisch“ gelten“, so Stiller. Diese Urkunde befinde sich im Staatsarchiv Osnabrück. Im
Heimathaus werde eine Fotografie gezeigt. „Die Zuordnung von Beverne zu Ostbevern ist heute unstrittig, während bei früheren wissenschaftlichen Nachforschungen sowohl der Ort Bevern im Kreis Cloppenburg, die Bauerschaft Müschen bei Bad Laer oder auch Westbevern als mögliche Lokalisierung galten“, versichert der Heimatkundler. Die Urkunde und andere Exponate sind in der Ausstellung „925 Jahre Ostbevern – Ereignisse und Schlaglichter“ im Heimathaus zu sehen. Die Schau ist sonntags von 14.30 bis 17 Uhr geöffnet.



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