HEIMATVEREIN
OSTBEVERN e.V.
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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Blick zurück in die Geschichte 17. März 2013 Ausstellungseröffnung

Blick zurück in die Geschichte 17. März 2013 Ausstellungseröffnung Ist die Bevergemeinde erheblich älter als 925 Jahre? Werner Schubert vom Heimatverein, der mit Hilfe von Alfred Stiller und anderen die Ausstellung „925 Jahre Ostbevern: Ereignisse und Schlaglichter“ konzipiert hat, glaubt das festgestellt zu haben. Im Heimathaus können sich Interessierte ein Bild von der Geschichte des Ortes machen.
„Wer könnte besser auf 925 Jahre Ostbevern zurückblicken als der Heimatverein?“, gab sich der Vorsitzende Bernhard Frye zur Eröffnung der Ausstellung „925 Ostbevern: Ereignisse und Schlaglichter“ selbstbewusst. Ob das stimmt, davon konnten sich die Gäste der Vernissage, für die die beiden Vorstandsmitglieder Werner Schubert und Alfred Stiller akribische Vorarbeit geleistet hatten, selbst ein Bild machen. Zu sehen sind Exponate aus der Frühgeschichte des Ortes bis ins 19. Jahrhundert. Auch ein Zeitstrahl mit über 140 Ereignissen kann in Augenschein genommen werden.
Joachim Schindler würdigte die Arbeit von Schubert und Stiller in einem Grußwort. Er dankte für das Engagement der Historiker und freute sich, neue Eindrücke über die Gemeinde erhalten zu können.
„Ostbevern ist erheblich älter als 925 Jahre“, hatte Werner Schubert in seiner zeitaufwendigen Arbeit festgestellt. Vier- bis fünftausend Jahre alte Fundstücke, darunter auch Mahlsteine, die in den Bauerschaften gefunden wurden, belegten dies. Erst eine Urkunde von 1088, die „Beverne“ erstmals erwähnt, beweist jedoch offiziell die 925-jährige Geschichte der Bevergemeinde. Die Kopie einer Abschrift aus dem 14. Jahrhundert ist in einer Vitrine zu sehen.
Des Weiteren finden Besucher der Ausstellung im Heimathaus ein über den Ort hinaus bekanntes Dokument, das das Markenweistum über die Bewirtschaftung der Felder aus dem Jahre 1339 beinhaltet und in dem noch heute aktuelle Begriffe wie Nachhaltigkeit und Naturschutz erwähnt werden. Auch Kopien kolorierter Zeichnungen über die Flurstücke der Gemeinde aus dem 17. Jahrhundert hatten die Organisatoren zusammengetragen.
Diese topografischen Karten wurden von Werner Schubert erfasst, übersetzt und zusammen mit einem Verzeichnis der Personen, der abgabepflichtigen Höfe und deren Wirtschafts- und Sozialgeschichte zu einem Buch zusammengefasst. Dieses „Uralte Bilderbuch – Delineatio Geometrica“ von Schubert wurde von den Besuchern ausgiebig unter die Lupe genommen. Urkunden, vom „Alten Fritz“ ausgestellt, Wissenswertes über die Post im 18. Jahrhundert und die Geschichte der Auswanderer haben Schubert und Stiller darüber hinaus zusammengestellt. Das Protokollbuch der Aufteilung der Mark in Ostbevern im 19. Jahrhundert ist entgegen der übrigen Schlaglichter wohl eines der neusten Exponate der Ausstellung.
Alle zeitgeschichtlich Interessierten können an den kommenden Sonntagen jeweils von 14.30 bis 17 Uhr einen Blick in die Vergangenheit der Bevergemeinde werfen.



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