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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Archiv-Berichte

Plattdeutscher Abend 06.02.2013 - "Guoden Aobend" und Helau

Karneval beim PlattdeutschenAbend im Februar 2013 Das Heimathaus war bis zum letzten Platz gefüllt, als Hermann Kövener die Gäste zum Plattdeutschen Abend begrüßte und für die Leute mit den Pappnasen auch noch ein „Helau“ anbrachte. Zunächst aber ging es westfälisch zu, mit zwei Liedbeiträgen der „Biäwersänger“ unter Leitung von Roland Rösing, die „O wu schön is mien Westfaolen“ und „Mien Biäwerland, mien Heimatland“ anstimmten. Die gutgelaunten Gäste sangen dabei schon kräftig mit. Das der Februar anders als alle anderen Monate nur 28 oder in Schaltjahren 29 Tage hat und frühe Hornung, also Schlawiner, genannt wurde, schon wieder mehr Licht und Wetteränderungen bringt, erzählte Hermann Kövener in seinem ersten Beitrag. Gertrud Mussmann hatte viele Details zum Fest Maria Lichtmess, 40 Tage nach der Geburt Jesu, zu erzählen, unter anderem von roten und weißen Kerzen, aber auch vom Aberglauben, dass man ganzjährig genug Geld hat, wenn die zum Fest gebackenen dünnen Pfannkuchen alle wieder beim Wenden in die Pfanne zurück fallen. Antiautoritäre Erziehung bei Kindern führte dazu, dass Bauer Kreienbaum im Zug angespuckt wird, aber der weiß sich zu helfen, vermittelte Heinrich Reckermann. Seine weiteren Geschichten über den betrunkenen Ehemann, der von der Ehefrau aus der Kneipe geholt wird, oder vom Bahnfahrer Bauer Tippkamp, der es sich beim Zugfahren sehr gemütlich macht, da er Urlaub hat, sorgten für viel Heiterkeit. Eine Erzählung von Otto Pötter hatte dann Heiner Eikelmann ausgesucht, hier ging es um das älter werden, allein sein aber sich nicht unterkriegen lassen. Karneval und Helau standen dann auf dem Programm, Hermann Kövener beleuchtete das Verhalten von geselligen Menschen, buntem Narrenvolk, Rosenmontag und Weiberfasnacht, bei der vorsichtige Junggesellen schon aus Selbsterhaltungstrieb auf der Flucht sein können. Ein Sketsch, vorgetragen von Gertrud Mussmann und Hermann Kövener brachte dann zutage, dass es sich bei Lilo wohl doch nicht um ein Rennpferd handeln kann, denn welches Pferd kann schon Briefe schreiben. In bunter Folge gab es von den Akteuren weitere Geschichten über weiße Spukgestalten auf Friedhöfen, einsilbige Westfalen nach dem teuren Arztbesuch, alkoholischen Mitteln bei Krankheiten, wobei Wasser unbedingt gemieden werden muss. Auf dem Viehmarkt werden Kühe ausgiebig geprüft und überall betastet, aber darf der Briefträger dass auch bei Mama, fragt der Sohn aus Pekeloh seinen Vater, die Zuhörer waren über diese Folgerung sehr amüsiert. Sehr bildhaft vermittelte Heiner Eikelmann, nach einer Erzählung von Hannes Demming, den Rosenmontagszug in Münster, Fanfaren, Geschrei, Indianer und Nonnen, viele Wagen, der Prinz und am Schluss dann die Müllmänner, so endete die letzte Geschichte vor der Pause.
Nach der Pause war dann Musik angesagt. Die Biäwersänger, begleitet von Erwin Hansen auf dem Akkordeon, boten ein Potpourri von sieben Titeln, das ganz langsam mit „Et geiht nix üower de Gemütlichkeit“ begann, mit „“Wi sin aolle Westfaolen“ und „Moder Witt“ fortgesetzt wurde und mit mehreren Trinkliedern und „Plattdütsk Leed“ endete. Der Karneval kam aber danach auch nicht zu kurz. Beim kölnischen Lied von Erwin Hansen „Hier deiht et wieh un doah deit et wieh“ sangen alle den Refrain mit, fassten sich mal hier und dahin, aber an den strahlenden Gesichtern konnte man sehen, richtig weh tat das wohl nicht. Bei den dann folgenden Karnevalslieder wurde noch lange geschunkelt und es herrschte eine ausgelassene Stimmung unter den über 70 Besuchern. Der nächste Plattdeutsche Abend startet dann am 06. März. Zuvor ist aber noch der Winterspaziergang am 24. Februar um 14:00 Uhr terminiert, auf den Erich Harenbrock schon hinwies und alle Besucher einludt.


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