HEIMATVEREIN
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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Archiv-Berichte

Alte Chroniken übergeben

Alte Chroniken übergeben Alte Schulchroniken hat der Heimatverein an die Loburg übergeben. Diese sollen unter anderem im Geschichtsunterricht zum Einsatz kommen.

„Heute ist für das Collegium Johanneum ein bedeutender Tag. Schloss Loburg ist uns endgültig übergeben worden. Die Bauarbeiten können beginnen. Der Tag unserer Umsiedlung rückt immer näher.“
Diesen Eintrag findet man unter dem Datum des 29. Juni 1951 in der „Chronik des bischöflichen Konviktes, Gymnasium Johanneum“, die von Schülerhand seit 1949 geführt wurde. Bernhard Frye, Vorsitzender des Heimatvereins, übergab jüngst dieses wertvolle Dokument zusammen mit zwei weiteren Chronikbänden, die von 1948 bis 1970 von den im Internat tätigen Ordensschwestern geführt wurden, an das Gymnasium Johanneum zur dauernden Aufbewahrung.
Schulchroniken sind historische Quellen ersten Ranges, weil sie nicht nur Aufschluss über die Geschichte der jeweiligen Einrichtung geben, sondern auch viele Informationen zum alltäglichen Leben im Schulort bieten, die in der allgemeinen öffentlichen Überlieferung nicht enthalten sind, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule.
Beispielsweise finden sich darin eine sehr detaillierte Beschreibung der Knappen- und Wölflingsprüfung der Pfadfinder im Jahr 1953 oder eine Notiz, dass am 15. November 1953 eine österreichische Tanz- und Spielgruppe, die zur Pflege ihres heimatlichen Brauchtums auf einer Deutschlandtour gewesen sei und überall Gastspiele gegeben habe, an der Loburg Station gemacht hat. Dass die Schüler angesichts jodelnder Lehrer begeistert waren, kann man sich vorstellen.
Schulleiter Michael Bertels und der Vorsitzende der Fachschaft Geschichte, Ulrich Lunkebein, freuten sich über dieses Geschenk und begannen sogleich, interessiert in den alten Bänden zu blättern. Neben einer Beschreibung des alten Schulortes Wadersloh und Angaben zum Umbau der Loburg erfährt man durch alte Elternbriefe, Zeitungsartikel und Fotos auch viele Details über den früheren Internats- und Schulalltag.
Die Loburg freut sich nach eigenen Angaben, dass sie ihre Geschichte detaillierter dokumentieren kann und diese drei Bände, die ursprünglich aus dem Nachlass von Eugen Kotte – ebenfalls Lehrer an der Loburg – stammen, nun in ihrem Archiv stehen. Darüber hinaus hofft die Fachschaft Geschichte, dass diese Bücher von geschichtsinteressierten Schülerinnen und Schülern auch für Unterrichtszwecke genutzt werden.



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