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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Archiv-Berichte

Der Vergangenheit auf der Spur - Zwangsarbeit - Vortrag im Heimathaus, Mittw. 26.09.2012, 19:30 Uhr

Bericht von Silke Diecksmeier – Hallo Sonntag, Ausgabe Telgte Ostbevern, 23. Sept. 2012
Ehemalige Zwangsarbeiterin kehrt zurück nach Deutschland / Öffentlicher Vortrag

Viele haben Deutschland den Rücken gekehrt, nachdem sie hier zwischen 1933 und 1945 viel Leid erfahren haben. Inessa Mirtschewskaja dagegen kehrt zurück. Sie besucht kommende Woche das Land, in dem sie als Zehnjährige viel Leid erfahren hat.
Inzwischen ist Inessa Mirtschewskaja 80 Jahre alt. 1943, kurz vor der Rückeroberung Kiews,kam sie als Zehnjährige mit ihrer Mutter nach Deutschland. Zwangsarbeit in Duisburg, Leben in einem Lager, in dem sie fast die Ermordung ihrer eigenen Mutter miterlebt hätte, ein Fuß-
marsch durch das Münsterland – vieles, was heute kaum noch vorstellbar ist, hat sie in den Monaten bis Kriegsende hier erlebt. Davon will sie berichten.
Insgesamt hält sie drei Vorträge in Ostbevern, jeweils einen in der Verbundschule und der Loburg. Einen öffentlichen zudem am Mittwochabend (26. September) um 19.30 Uhr im Heimathaus. „Dazu sind alle Interessierten eingeladen“, sagt Heinz Kock, der den Besuch gemeinsam mit dem Heimatverein vorbereitet hat. Dazu gehörte nicht nur die Organisation der Unterkunft, an der sich Ostbeveraner Gastronomen beteiligen, sondern auch die Recherche über Mirtschewskajas Leben im Münsterland. Denn die Seniorin würde gerne die Orte im Münsterland wiedersehen, an denen sie untergekommen ist. Dazu gehören ein Kloster, wo sie sich nach dem Bombenangriff auf das Duisburger Lager versteckt hielt, und ein Ostbeverner Bauernhof. Diese konnten jedoch noch nicht identifiziert werden. Zu verschwommen sind die Erinnerungen, die Inessa Mirtschewskaja in ihrem Buch „Und er hat mir die Mama geschenkt“ niedergeschrieben hat. „Wir haben die Hoffnung, dass sie etwas wiedererkennt, wenn sie hier ist“, sagt Kock, dessen monatelangen Recherchen bisher noch zu keinem Ergebnis geführt haben. „Wir möchten gerne ihre Wünsche erfüllen“, sagt er. Bei einem wird es auf jeden Fall klappen. Den Hof Poggenburg, auf dem sie einige Zeit gelebt hat, kann sie besuchen.
Organisiert wird der Besuch vom Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“. Er hat nach einem Radiobeitrag den Kontakt zu der Ukrainerin hergestellt und sie ins Münsterland eingeladen. Morgen und Dienstag besucht sie noch Duisburg, am Donnerstag wird sie in Münster sein.


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