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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Über 100 Exponate locken ins Heimathaus -Sonntag, 13.05.2012

Poogenburg - Ausstellung 150. Geburtstag Einem großen Sohn Ostbeverns, so Bernhard Frye, sei die neueste Veranstaltung gewidmet. Die Rede war von Bischof Dr. Johannes Poggenburg, der vor genau 150 Jahren im heutigen Heimathaus geboren wurde. Anlässlich seines Geburtstages eröffnete der Vorsitzende des Heimatvereins die Ausstellung, die bekannte und bislang unbekannte Exponate aus dem Leben und Arbeiten des gebürtigen Ostbeverners offenbart.
Gut 40 interessierte Besucher folgten den Ausführungen von Heinrich Papenbrock, der gemeinsam mit seiner Ehefrau Marianne sowie dem Ehepaar Dr. Ruth und Walter Horstmann die Schau organisiert hat.
Bereits vor 500 Jahren fand die Familie Poggenburg Erwähnung in alten Listen. Ende des 18. Jahrhunderts wurde am Lienener Damm das Geburtshaus des späteren Bischofs gebaut, der dort am 12. Mai 1862 als achtes Kind des Ehepaares Anna Maria, geb. Beuse und Bernhard Poggenburg geboren wurde. Nach dem Abitur in Münster studierte der Ostbeverner dort Theologie und Philosophie. Er wurde im Juni 1889 zum Priester geweiht. Weitere Stationen seines Lebens waren die Tätigkeiten als Kaplan, in der Kolpingfamilie, sowie als Pfarrrektor und Anfang des 20. Jahrhunderts als Diözespräses der Jugendvereine. 1911 wurde er ins Domkapitel berufen und am 7. Mai 1913 zum Bischof von Münster gewählt, erzählte Heinrich Papenbrock weiter. Da dieser Tag sich 2013 zum 100. Mal jähren wird, könnte man dies im nächsten Jahr wieder mit einer Veranstaltung feiern.
Die Arbeit des Bischofs Dr. Johannes Poggenburg war geprägt vom Ersten Weltkrieg und der anschließenden Wirtschaftskrise, währenddessen er vielfach zu Hilfsaktionen aufgerufen hatte. 1930 verlieh ihm Papst Pius der XI. den Ehrentitel des Erzbischofs von Nicopsis, dies wurde jubelnd von 100.000 Menschen auf dem Katholikentag in Münster gefeiert. Am 5. Januar 1933 starb Bischof Johannes Poggenburg in der Domstadt.
Insegesamt über 100 Exponate, so schätzt Alfred Stiller, Vorstandsmitglied des Heimatvereins, seien für diese Ausstellung zusammengetragen worden. Die Stücke, die bis dahin im Gedenkraum des Heimathauses zu betrachten waren, fanden zum Teil in Vitrinen und Schaukästen einen neuen Platz. Auch unbekannte Exponate, wie etwa das Familiensilber des Bischofs, können jetzt in Augenschein genommen werden. Der Dank des Vereinsvorsitzenden Frye ging an die Ehepaare Horstmann und Papenbrock für die Vorbereitung der Ausstellung. Diese ist an den kommenden Sonntagen in der Zeit von 14:30 bis 17:00 Uhr im Heimathaus zu besuchen.

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