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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Plattdeutscher Abend am 07.03.2012 mit über 50 Besuchern

Plattdeutscher Abend am 07.03.2012 mit über 50 Besuchern Das ungemütliche Wetter hatte die Besucher nicht abgeschreckt. Zum dritten Plattdeutsche Abend waren mehr als 50 Zuhörer gekommen. Nach den traditionellen Eröffnungsworten „Guoden Aoben leiwe Lüe“, bedankte sich Herman Kövener erst einmal bei den Organisatoren, die Bewirtung und Dekoration übernommen hatten, bei Thea Rotthowe, die wieder einmal Plätzchen gebacken hatte und auch bei den Besuchern für das rege Interesse. Begleitet von Werner Kövener auf der Gitarre sangen alle das Lied „Im Mäten de Buer“, dieses Thema griff Hermann Kövener dann auf und erzählte von früherer Feldbestellung mit Pferden, die heute durch riesige Traktoren ersetzt sind, während Pferde heute eher bei Therapeuten oder Pferdeflüsterern anzutreffen sind. Rosenmontagsumzug in Münster, jeder will den Prinzen sehen, Kamellen fliegen herum und am Ende des Zuges laufen die Müllmänner, ein Gedicht von Hannes Demming trug Heiner Eikelmann vor. Dann erzählte Hermann Kövener über die Fastenzeit und „Maß halten“, einen Ausspruch des früheren Bundeskanzlers Ludwig Erhardt, an den man sich bei der heutigen Finanzkrise einmal erinnern sollte. Den Brauch des „Nachfolgen bestellen“, da geht es um die Information über den Todesfall von „Öhm Hinrich“ und die Einladung zur Beerdigung, hatte sich Hildegard Wegmann als Thema ausgesucht. Viel lustiger ging es bei ihrem weiteren Vortrag über Adam und Eva und die Vertreibung aus dem Paradies zu. Eva mit einem Feigenblatt und Adam mit einem Stück Tuch als Hose zogen von dannen. Vielleicht hätte Adam seine Hose nicht an Eva verleihen sollen, denn so haben heute noch einige Frauen „die Hose an“. Die Themenvielfalt an diesem Abend war groß. Ob schäbiges Wetter, laufende Nasen, Gedanken zur Wirtschaftskrise von 1929, die mit der derzeitigen Situation verglichen wurde, Sendbesuche in Münster, bei denen der Opa sich spendabel zeigte oder auch Geschichten von kleinen Fröschen, die auf Kuhweiden vorsichtig sein sollten, die Akteure zeigten sich gut aufgelegt. Die Zuhörer waren manchmal nachdenklich, meistens aber gab es kräftiges Gelächter und Applaus zum Ende einer Geschichte. Das war auch bei einer Litanei so, bei der man vor Haaren auf den Zähnen, giftigen „Gaffeltangen“ und lahmen Bollen bewahrt werden möchte. Nach der Pause entführten Melanie Stricker und Tobias Rowalt, beide von der KLJB Ostbevern, die Besucher mit einem Sketsch in himmlische Gefilde. Die Zutaten, weiße Wolken, ein schneeweißes Gewand sowie goldblonde Haare, Engelsflügel und ein goldenes Buch, fertig war die Kontrolleurin, die über alle Taten des Zimmermannes Hansen, genau Bescheid wusste. Der lamentierte und druckste herum, aber die vielen Stunden Schwarzarbeit, die er abgerechnet hatte, summierten sich dann auf ein biblisches Alter von 148 Jahren. Die Darsteller erhielten lange Applaus und Andrea Rotthowe, die sich als Souffleuse bereit gehalten hatte, brauchte nicht eingreifen. Vom Heimatverein gab es eine Flasche eines anregenden Getränks und den Wunsch auf ein Wiedersehen. Für einen achtjährigen Jungen ist völlig klar, nachdem er den zur bevorstehenden Geburt eines Geschwisterchens kaltgestellten Sekt entdeckt hat, das nächste Kind wird ist ein Junge, denn auf der Sektkiste steht ja „Söhnlein“. Die Geschichte von Gerda Käuper sorgte für Heiterkeit, ebenso die Episode von zwei Jugendlichen, die sich sehr mögen und wo er beim Baden im See den Unterschied zwischen Evangelischen und Katholischen zu erkennen glaubt. Weitere Vorträge folgten Schlag auf Schlag und nach dem gemeinsamen Lied „Alle Vüogel sin all doa“, auch wieder mit Gitarrenbegleitung, sang Heiner Eikelmann das „Guod goahn“. Vor dem Nachhause gehen bedankte sich Alfred Stiller für den Heimatverein bei allen Akteuren für die gute Unterhaltung an fünf Abenden in der Wintersaison mit einem kleinen Präsent. Die Plattdeutschen Abende beginnen erst wieder im November des Jahres. Ab 18. März ist das Heimathaus aber wieder sonntags von 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Gestartet wird mit einer kleinen Ausstellung von alten Küchengeräten.

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