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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Plattdeutscher Abend, Karneval und viel Stimmung

Plattdeutscher Abend 02. März 2011 Wer glaubt, Westfalen könnten nicht ausgelassen feiern und singen, der konnte sich eines Besseren belehren lassen. Beim letzten Plattdeutschen Abend der Wintersaison 2010/2011 ging es hoch her, besser konnte man einen Abschlussabend nicht gestalten. Nachdem Hermann Kövener die 60 Gäste begrüßt hatte, informierte er erst einmal, dass die weiblichen Akteure, Johanna Hugenroth, Anni Preckel, Gerda Käuper und Hildegard Wegmann aus verschiedenen Gründen diesmal nicht mit dabei sein können. Mit seinem Bruder Werner Kövener und Heinrich Reckermann war aber tatkräftige Unterstützung vorhanden. Mit zwei Frühlingsgedichten über „April, April“ und die Natur, die jetzt wieder grün wird, begann Hermann Kövener seinen Vortrag. Die Biäwersänger, unter Leitung von Roland Rösing, übernahmen dann die weitere Unterhaltung. Da ging es richtig westfälisch zu, das Lied, „De aolle Mönsterländer“, handelte von Knabbeln, Roggenbrot und natürlich auch vom alten Münsterländer Korn, der immer noch schmeckt. Das nächste Lied vom Möppkenbraut, sicherlich auch von Tönne Vormann bekannt, trugen die Biäwersänger schwungvoll und mit viel Elan vor. Gemeinsam sang man „Winter ade“ und „Alle Vögel sind schon da“, jeweils in einer Plattdeutschen Version. Die Biäwersänger brachten mit „No’n Riägen“ leise und fast andächtig die Stimmung ins Heimathaus, die ein Amselgesang nach einem Frühlingsschauer auslöst. Heinrich Reckermann hatte bei dem Vortrag über den Klapperstorch, der sich in Saerbeck die Beine abgelaufen hat und einen entflogenen Kanarienvogel wieder einmal die Lacher auf seiner Seite. Weshalb man in der Fastenzeit auf die geliebte Pfeife verzichten sollte, als älteres Ehepaar getrennte Betten nutzen könnte, nur weil auch der Nachbar das Rauchen aufgegeben hat, davon erzählte Hermann Kövener. Diese Geschichte endete mit dem Geständnis der Ehefrau Anna, auch Nachbar Gerd Bücker raucht wieder, dann könnten auch wir wieder gemeinsam in unserem Schlafzimmer nächtigen. Gedichte über die Märzsonne und die heilige St. Gertrudis schlossen sich an. Heinrich Reckermann erklärte dann, dass man gute Akustik nach reichhaltigem Essen auch in der Kirche riechen kann und erzählte über einen evangelischen Bergmann aus Ibbenbüren, der Dr. Martin Luther für einen Knappschaftsarzt hielt. Osterfeuer, früher Poaschkefuer genannt, mit vielen Details aus dem bäuerlichen Leben und den Karneval mit Pappnasen, Schützenfesthosen und Hawaiihemden dazu gab es Informationen von Hermann Kövener. Gemeinsam mit Werner Kövener an der Gitarre sorgten die beiden Brüder für tolle Stimmung mit einem Lied über Josef, der Reiter werden will, dem aber wesentliche Utensilien fehlen. Das Publikum machte begeistert mit. Nach der kurzen Pause erzählte Roland Rösing den Anwesenden, weshalb der katholische Franz, der gerade 18 Jahre alt geworden war, überrascht war, dass die gleichaltrige evangelische Sophie beim Baden ohne Kleidung so anders aussah.
Mit einem Walzer-Medley zum gemeinsamen Singen und Schunkeln ging es dann weiter. Bei „Kornblumenblau“ und weiteren bekannten Melodien wurde es richtig laut im Heimathaus. Man merkte den Biäwersängern und den Besuchern den Spaß deutlich an. Erwin Hansen, der diese Lieder auf dem Akkordeon begleitet hatte sang dann perfekt in Kölner Dialekt „He daiht et wih un do deit et wih“, der Refrain wurde von den Sängern und Besuchern begeistert mitgesungen. Dann beendeten die Biäwersänger den Auftritt mit „…dat Leed is ut“ um die ausgelassene Stimmung wieder ein wenig zu beruhigen. Weitere Vorträge von den beiden Akteuren über Kapläne, den kleinen Bernhard, der Prügel bekommen hatte, über das Baden in der Ems bei Warendorf und Kirmesvergnügen in Münster beschlossen das Programm. Alfred Stiller bedankte sich im Namen des Vorstands des Heimatvereins mit einem kleinen Geschenk an Hermann Kövener und die anderen Akteure. Mit dem fast schon obligatorischen „Guod goahn“ von Heiner Eickelmann war dann wirklich Schluss. Hermann Kövener versprach aber, in der Winterzeit 2011/2012 wird es weiterhin Plattdeutsche Abende geben. Nach diesem rundum gelungenen Abend darf man sich darauf schon jetzt freuen.


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