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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Pattdeutscher Abend 05.01.2011 - Bewährtes auf Plattdeutsch

Erster Plattdeutscher Abend im Januar 2011 Je enger es im Raum ist, umso gemütlicher ist es - das traf auf den ersten plattdeutschen Abend in diesem Jahr zu. Rund 70 Besucher und Akteure waren trotz widriger Wetterverhältnisse in die Tenne des Heimathauses gekommen, um dort gesellige Stunden zu verbringen.

Mit seiner bewährten Begrüßung „Guoden Aobend leiwe Lüe” hieß Hermann Kövener die Gäste willkommen. Die „Biäwersänger” unter der Leitung von Roland Rösing formierten sich im Eingangsbereich und präsentierten Kostproben ihres Repertoires.


Über „dat fine niewe Jaohr” erzählte Anni Preckel. Sie unterhielt die Gäste mit einem Gedicht über Neuigkeiten aus dem „Blättken”, der Tageszeitung.

Anschließend zog Hermann Kövener die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Sein Vortrag, ein Gedicht von Hannes Demming, beschrieb das neue Jahr als ein Geschenkpaket mit zwölf Kisten, 52 Kästchen und 365 Tagen, die allesamt nur Verpackungen und von jedem einzelnen mit Leben zu füllen seien. Seine Eindrücke von Silvester, dem guten Rutsch und der 85. Folge des “Dinner vor ohne” gab er danach preis.

Für viele Zuhörer gewohnt deftig waren die Geschichten, mit denen Hermann Reckermann zur Unterhaltung beitrug. „Bännetztken krigg´n Süsterken” und „Opa inne Kindheit” amüsierten die Liebhaber der heimischen Mundart sichtlich.

In die 60er Jahre entführte Gerda Käuper die interessierten Gäste. Bildhaft und mit vielen Details ausgeschmückt erzählte sie vom früheren Waschtag der Mutter und deren Mühen, davon, wie der Jüngste die Werkstatt des Opas entdeckte und wie Seifenpulver im Tante-Emma-Laden gekauft wurde.

Heinrich Reckermann folgte mit Geschichten über die Abmachungen der „Drei Sängers” sowie von „De Upkläerung”.

Gefühlvoll und besinnlich rezitierte Anni Preckel über den Nebel, der die Sonne verdrängt und die Welt verschluckt, und gab damit ebenfalls einen Blick auf die Wetterprognosen der nächsten Tage.

Passend dazu erzählte Hermann Kövener über „Wat ´ne Kölde” und gab den Ratschlag: „Kopp koalt un Föte warm, mäck denn besten Doktor arm”.

Glühweingläser und Plätzchenteller wurden in der Pause nach dem ersten Teil des insgesamt gut zweistündigen Programms gefüllt und gaben Gelegenheit zu einem kleinen Plausch an den Tischen.

Anni Preckel ließ anschließend den Oberpräsidenten von Westfalen auf Inspektionsreise gehen, der sich mit vernachlässigten Dienstpflichten beschäftigen musste. Viel Gelächter erntete sie auch für ihre weiteren Erläuterungen aus Erlebnissen von vergangenen Tagen.

Zu Ende ging der Abend mit den Biäwersängern, die „Met Rädken up Pädken” gingen und zum Abschluss auch noch einmal die Gäste zum Mitsingen einluden.

VON ANNE REINKER, WN-Telgte



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