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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Plattdeutscher Abend im Dezember mit Winterimpessionen

Plattdeutscher Abend am 01.12.2010 Trotz winterlicher Witterung kamen zum Plattdeutschen Abend am Mittwoch, 01.12.2010, über 50 Zuhörer ins Heimathaus. Draußen pfiff der Wind ums Gebäude, aber drinnen prasselte das Kaminfeuer. Der Duft von Glühwein und Plätzchen zog über die Tenne, da vergaß man schnell die Winterkälte. Auch die schon fast weihnachtliche Dekoration auf den Tischen stimmte perfekt.

Mit einem gemeinsam gesungenen plattdeutschen Lied, „Schneeflöckschen witt Röcksken“ , von Werner Kövener auf der Gitarre begleitet, ging es dann los und danach begrüßte Hermann Kövener die Anwesenden mit dem Standardspruch der Plattdeutschen Abende „Guoaden Aobend leiwe Lüe“. Anni Preckel hatte mit dem Vortrag „Bethlehem“ von Augustin Wibbelt und dem Brief an den Weihnachtsmann, der immer noch mehr Geschenke bringen soll, zwei eher nachdenklich machende Stücke ausgewählt. Für Heiterkeit sorgte dann Hermann Kövener, der vom Weihnachtsmarktbesuch in Münster und der Familie Brinkhues berichtete, wo die Vorstellung des Vaters vom sparsamen Umgang mit Geld dann doch nicht so umgesetzt werden konnte. Wenn man eine wohlhabende aber vielleicht doch nicht so ganz gutaussehende Frau ehelicht, was sind dann Kapital und was sind Zinsen? Diese Antwort gab es von Heinrich Reckermann und von den Zuhörern viel Gelächter. Adventszeit, die Zeit, in der alle Leute nur rennen und hasten, ist das wirklich der Sinn der Sache? Hermann Kövener hatte dazu einige Empfehlungen. Die drei Vortragenden wechselten sich noch mehrfach ab. Beiträge über Winterzeit, Adventsbräuche, verirrte Viehhändler im Dunkeln mit nur drei Streichhölzern am Wegweiser, Ausziehtische und vieles mehr gab zu hören. Viele Geschichten hatten ein oft unerwartetes und lustiges Ende.

Kurz vor der Pause stimmte Werner Kövener auf dem Harmonium das Lied „Nikolaus komm in unser Haus“ an, die Gäste sangen fleißig mit und der gewünschte Gast, in Persona Clemens Wansing, erschien dann auch. Dankesworte an die Akteure der Plattdeutschen Abende im fast schon vergangenen Jahr, an die Organisatoren und Helfer und hier und da eine kleine Ermahnung gab es von ihm, bevor er an alle Zuhörer Stutenkerle verteilte.

Nach der Pause ging es dann genauso unterhaltsam weiter. Was wurde aus unseren alten Weihnachtslieder, hilft Medizin allen Leuten gleich gut, was passiert, wenn der Enkel möchte, dass Opa ins Gras beißt, muss man wirklich im Weißkohlfeld über, wenn man künftig den Klingelbeutel in der Kirche herumreichen muss? Antworten darauf hatte die Gruppe um Hermann Kövener immer parat. Mit dem Sologesang von Heiner Eickelmann hieß es „Guoad goahn“ und in Platt dann „Dat was’t för düt Joahr“. Ein netter, unterhaltsamer Abend war zu Ende.

Beim nächsten Plattdeutsche Abend, am 05. Januar, werden auch die Biäwersänger das Programm mit gestalten.



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