HEIMATVEREIN
OSTBEVERN e.V.
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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Archiv-Berichte

Schnatgang am 03. Oktober 2010 um 14.00 Uhr

Am Sonntag, 03. Oktober 2010 um 14.00 Uhr, startet der Heimatverein zum diesjährigen Schnatgang. Treffpunkt ist an der Baumschule Schönhoff in Schwege. Von da aus geht es zu Fuß auf einer etwa 7 Kilometer langen Strecke, mit einem kurzen Kaffee- und Getränkezwischenstopp, bis zum Schützenplatz Rengering. Dort in der Schützenhalle wird der diesjährige Schnatgang enden, es wird gegrillt und auch für Getränke wird gesorgt werden. Zu Ende der Veranstaltung wird sichergestellt, dass die an der Baumschule Schönhoff abgestellten Pkws, die für die Anreise genutzt wurden, wieder abgeholt werden können. Diesen Pendelverkehr regeln einige der Vorstand- und Beiratsmitglieder des Heimatvereins.

Die alte Tradition des Schnatgangs wird schon seit vielen Jahren vom Heimatverein gepflegt. Natürlich ist eine solche Inaugenscheinnahme der Ort- oder Gemeindegrenzen heute nicht mehr erforderlich, da es exakte Grundbuchkarten und Pläne gibt. Vor mehreren hundert Jahren gab es diese Aufzeichnungen aber noch nicht. Es gab zwar Markierungen mit Grenzsteinen oder auch gekennzeichnete Bäume am Grenzverlauf. Um den jüngeren Menschen das Wissen über diese Grenzmarkierungen zu vermitteln, wurden gemeinsam mit den älteren Bewohnern eines Ortes und mit den Bewohnern der angrenzenden Ortschaft die nur spärlich gekennzeichneten Grenzen abgegangen. In einigen Gegenden war es Brauch, dort an den gesetzten Grenzmarkierungen, junge Burschen mit „Backpfeifen“ oder Hieben auf den verlängerten Rücken zu strafen, damit das Erinnerungsvermögen an den Ort der Bestrafung sie auch nach Jahren nicht verlies. Erich Harenbrock, der den Schnatgang des Heimatvereins organisiert, verspricht aber, dass niemand ähnliches befürchten muss. Etwa um 1810, die preußische Regierung hatte auch die ländlichen Gebiete katastermäßig erfasst, waren solche Schnatgänge nicht mehr erforderlich und wurden um 1850 sogar regierungsseitig verboten.
In den letzten zwanzig Jahren wurde dieser alte Brauch aber von vielen Heimatvereinen wieder aufgenommen und neu belebt.

Beim diesjährigen Schnatgang wird natürlich auch wieder eine „neue“ Grenzmarkierung gesetzt, außerdem wird, wie in allen Vorjahren, eine Eiche, die von der Baumschule Schönhoff geliefert wird, gepflanzt. Zu dieser Aktion werden auch Mitglieder des Heimatvereins Milte kommen, damit in nachbarschaftlichem Einvernehmen der Grenzverlauf gekennzeichnet wird.

Teilnehmer, die keinerlei Möglichkeit haben, zum vereinbarten Treffpunkt Baumschule Schönhoff zu kommen, können sich um 13.45 Uhr am Heimathaus, Lienener Damm einfinden, sie werden dann von dort aus mit Pkws mitgenommen. Der Heimatverein hofft auf viele Teilnehmer, gutes Wetter und verspricht einen interessanten Nachmittag.



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