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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Rückblick in vergangene Zeiten - Landwirtschaftliche Geräte

Ausstellung Landwirtschaftliche Geräte 12.09.2010 Der vielleicht etwas spröde Titel der Ausstellung „Landwirtschaftliche Geräte“, war schnell vergessen, wenn man durch das große Dielentor das Gebäude betrat. Es sah so aus, als ob die früheren Bewohner des alten Gebäudes ihre Arbeit nur kurz eingestellt hätten. Hat es auf der Tenne wirklich einmal so ausgesehen? Geräte und Zubehör standen, umgeben von Heu und Stroh, unter der Hille und im Deelenbereich. Kartoffeln lagen in der Futterquetsche, Getreide lag im Scheffel, einem alten Hohlmaß, Runkeln sah man neben dem Rübenhäcksler. Mit Mais und herbstlichen Dekorationen sorgten Angelika Schulze Hagen und Annegret Stiller für ein stimmungsvolles Gesamtbild. Ganz so schön wird es in der guten alten Zeit wohl doch nicht gewesen sein. Gerochen haben dürfte es früher auch ganz anders, als hier auch noch Pferde, Kühe und Schweine ihr Zuhause hatten. Jetzt zog der Duft von Kaffee und Korinthenbrot durch den Kaminraum und die Besucher ließen sich diese Angebote auch gut schmecken.

Die ausgestellten Geräte, alle aus dem Fundus des Heimatvereins, waren in der Vorwoche von der Hille, dem Boden über den früheren Stallungen, heruntergeholt worden. Wenn man diese in der Chronologie, von Bodenbestellung bis zur Ernte und der Weiterverarbeitung, betrachteten wollte, sah man zunächst einmal zwei Pflüge. Diese waren zum Teil noch aus Holz gebaut, ebenso wie die ausgestellten Eggen, die ein geschickter Landwirt eventuell noch selbst reparieren konnte. Eine Weiterentwicklung stellte dann schon die Eisenegge dar. Ein solches Gerät musste aber schon von einem Fachmann, dem örtlichen Schmied, angefertigt oder auch repariert werden. Allein diese kleinen Vergleiche zeigten schon damals den Beginn der Technisierung deutlich auf. Handsämaschinen, Häckselmaschinen, eine Wannemühle zur Reinigung des Getreides, eine Futterquetsche, und viele andere Geräte, mit ausführlichen Beschreibungen von Anwendung und Funktion waren zu sehen. Viele Details waren zu entdecken, der alte Bollerwagen hatte doch tatsächlich schon zusätzliche Bremsen, den Schleifstein konnte man auch mit einem Fußpedal in Bewegung setzen und so auf eine zweite Person bei der Arbeit verzichten.

Wenn dann noch Fragen offen waren, auch kein Problem. Der Heimatverein hatte dafür gesorgt, dass ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung stand. Heinrich Disselmann, der frühere Ortslandwirt und ein absoluter Kenner der Materie, blieb keine Antwort schuldig und konnte die eine oder andere Anekdote aus der Arbeit mit solchen Maschinen zum Besten geben.

Bild: WN Anne Reinker

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