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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Archiv-Berichte

Aloys Pohlmann - er kennt jeden Winkel im Ort

Fotoarchiv von Aloys Pohlmann Sein Haus birgt wahre Schätze. Kein Wunder also, dass der Vorsitzende des Heimatvereins, Bernhard Frye, gern bei Aloys Pohlmann zu Gast ist. Schließlich förderte der beim Stöbern in seinen Fotoarchiven bereits viele historische Aufnahmen zutage. Diesmal war Frye allerdings in anderer Mission unterwegs: Er gratulierte dem Paohlbürger nachträglich zur Vollendung seines 80. Lebensjahres, die dieser kürzlich gefeiert hatte.

Aloys Pohlmann, der zum Ortsbild Ostbeverns gehört wie der Kirchturm, wurde am 18. Juli 1930 in der Bevergemeinde geboren. Seine Leidenschaft fürs Fotografieren hatte er schon in der Schule entdeckt.


Weil eine Schneiderlehre seinerzeit wichtiger war, geriet das Knipsen zwar ein wenig in den Hintergrund. „Als Schneidergehilfe habe ich mir vom ersten Monatsgehalt nach der Währungsreform dann aber keine Uhr gekauft, wie es unter jungen Leuten sonst üblich war“, erinnert sich Pohlmann. „Ich habe es für eine Kamera ausgegeben.“

Ganze 60 Mark bezahlte der Senior damals für ein Gerät mit Balgenauszug. „Eine Kleinbildkamera, die es schon gab, überstieg mein damaliges Budget“, sagt er. Mit seiner Neuerwerbung und einem Kollegen zog er dann regelmäßig „durch die Landschaft“, so Pohlmann. Um das Geld zum Leben und für sein Hobby zu verdienen, war er als Ankleider an den Städtischen Bühnen Münster tätig.

„Das erste Foto, das ich an eine Zeitung verkauft habe, zeigte ein Schneeglöckchen“, erinnert sich Aloys Pohlmann. Aus vereinzelten Bildern, die er für die Unterhaltungsteile verschiedener Publikationen schoss, wurde bald mehr. Zu den Fotos kamen Texte: Der Ostbeverner berichtete auch für die Westfälischen Nachrichten von Veranstaltungen, die in Ostbevern stattfanden. Musste er seinerzeit die Aufnahmen selbst entwickeln und in den kleinen Redaktionen abgeben, so erleichtert ihm die digitale Technik heute die Arbeit.

Die Bindung an den Heimatverein, für den Aloys Pohlmann als Wanderwart tätig war, zahlt sich heute nicht nur für den Senior aus. Auch Bernhard Frye profitiert davon. So entstand beim Gratulationsbesuch spontan die Idee, im Heimathaus eine Ausstellung zu konzipieren. Material dafür hat Pohlmann genug. „Ab 1952 habe ich wohl alle Straßen und Gebäude in Ostbevern regelmäßig fotografiert“, sagt er.

VON SIGMAR TEUBER, WN-TELGTE



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