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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Archiv-Berichte

Fleißarbeit im Auftrag der Frey- und Edelherrn

300 Jahre alte Katasterkarten aus Ostbevern, handkoloriert, bearbeitet von Werner Schubert Der Juratus Geometra Godfired Jobst Herman hat sich viel Arbeit gemacht. 1701 hatte er „von Bernardten Johann Frey- und Edelherrn zu Büren und Ringelstein von Schenckinck Freyherrn zu Beveren und Asbeck“ (Haus Bevern) den Auftrag erhalten, „einige Gärten, Wohnplätze, Feldstücke, Wiesen und Kämpde in der Hovesaat Bevern“ (Dorf Ostbevern) aufzunehmen und die zu erwartende Heuer (Abgaben) an den Grundherrn zu errechnen. So entstanden von 1701 bis 1713 insgesamt 77 DIN A4 große farbige Zeichnungen. Kopien davon hat der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins, Werner Schubert, vom LEWL-Archivamt für nichtstaatliche Archive bekommen. Zurzeit vergleicht er die rund 300 Jahre alten, detailreichen Exponate mit dem Urkataster von 1825 und ist dabei an vielen Stellen fündig geworden.

„In Ostbevern gab es seinerzeit sieben Grundherren: Graf Droste zu Vischering, den Freiherrn von Bönninghausen, Graf Korff, genannt Schmising zu Tatenhausen, den Freiherrn von Elverfeldt, genannt Beverfoerde-Werries, das Kloster Rengering, das Domkapitel Münster und Kloster Vinnenberg“, weiß Werner Schubert. 1701 hätten zum Haus Bevern 96 abgabepflichtige Höfe und Hausstätten gehört. 1800 seien es 125 Höfe gewesen.

Die Heuer so der Heimatforscher, sei so berechnet worden: „Eine Rheinländische Quadratruthe entsprach 14,185 Quadratmeter. Für 51 Rheinländische Quadratruthen Ackerland gleich 723,44 Quadratmeter musste ein Reichsthaler Heuer pro Jahr bezahlt werden. Für dieses Areal wurde ein Scheffel Gerstensaat benötigt.“

Aus den Zeichnungen, die 2011 vom Heimatverein Interessierten vorgestellt werden sollen, ist zum Beispiel der Hofkamp zu erkennen, auf dem es die Höfe von Bernardten Voßkuhlen, Casparen Wortmann und Wilhelm Frönd gab. Auf weiteren Exponaten sind Parzellen im Halstenbecker Busch zu sehen. Die 77 Karten mit dem Urkataster aus dem Katasteramt in Warendorf zu vergleichen ist zeitaufwendig, doch zugleich hochinteressant, versichert Werner Schubert. Die Tatsache, dass die Stücke koloriert seien, zeuge von der Akribie ihres Urhebers.

VON SIGMAR TEUBER,WN-TELGTE



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