HEIMATVEREIN
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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Archiv-Berichte

Ausflug in die Vergangenheit - Archivführung

Ausflug in die Vergangenheit - Archivführung Einen Einblick in das umfangreiche Archiv des Heimatvereins bekamen am Sonntagnachmittag Besucher, die an einer Führung des Heimatforschers Werner Schubert teilnahmen. Ob Ausführungsbestimmungen zur Auswanderung, alte Gerichtsakten oder frühere Flurberechnungen - für die Gäste war es eine gute Möglichkeit, einmal Einsicht in zeitgeschichtliche Dokumentationen der Bevergemeinde zu bekommen. Auch neueste Erkenntnisse wusste Werner Schubert zu präsentieren.
Zerfledderte Buchrücken mit vergilbten Seiten finden im Archivraum Platz neben Ordnern mit sorgfältig abgehefteten Blättern. Die Exponate reichen bis an die Zimmerdecke. Sie alle erzählen die Geschichte Ostbeverns und sind voll mit Auflistungen und Jahreszahlen wie auch Geschichten, die den Besucher schmunzeln lassen und bewegen.
„Da sind wir ein bischen stolz drauf”, so Werner Schubert zu den umfangreichen Unterlagen. In kaum einem anderen Ort der Umgebung finde sich ein vergleichbares Archiv.
Wer etwas über seine Vorfahren herausfinden möchte, ist bei dem Heimatkenner richtig. Über 500 Bürger der Bevergemeinde sind im 19. Jahrhundert nach Amerika ausgewandert. Die Auswanderungsanträge, heimliche Weggänge und Schiffslisten sind im Heimathaus einsehbar. Anhand eines Stichwortverzeichnisses können die gewünschten Erwähnungen gefunden werden.

Auch Akten vom „hohen Gericht“ Ostbeverns im 16. Jahrhundert könnten für den einen oder anderen interessant sein. Sie wurden erst kopiert und dann abgeschrieben, sowie in die heutige Schriftsprache übersetzt, um sie jedem zugänglich zu machen.
Katasterzeichnungen aus den Jahren um 1710 beschäftigten Werner Schubert in den vergangenen Monaten. Die nicht immer nachvollziehbaren Berechnungen von Jobst Gottfried Hermann, seinerseits Geometer in Münster, brachten die Besucher der rund einstündigen Führung zum Staunen. Die Zuordnungen der Grundstücke wie vom „Hoff Kampff“ und „Lehmbrocks Roggenkamp“ sind aufgezeichnet und durch die Aufarbeitung Schuberts nun im Heimathaus zu bewundern.
Die wohl älteste Postkarte Ostbeverns gab den Besuchern gegen Ende der Veranstaltung Rätsel auf. Die Zeichnung eines Gebäudes brachte die Betrachter zum Grübeln, bis einer der Anwesenden die Aufgabe lösen konnte. Das damalige Haus der Gaststätte Althoff, das heutige „Havanna“, ist darauf zu sehen.
Für alle Interessierten an der Historie findet in den nächsten Wochen eine weitere Führung statt. Der Termin dafür wird noch bekannt gegeben.



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