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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Plattdeutscher Abend mit vielen Überraschungen

Plattdeutscher Abend am 02.12.2009 Wieder einmal war das Heimathaus beim Plattdeutschen Abend, am Mittwoch, voll mit erwartungsfrohen Gästen. Über 70 Teilnehmer hatten sich bei den winterlichen Temperaturen auf den Weg gemacht. Das Kaminfeuer prasselte, die Tische waren vorweihnachtlich dekoriert, Kerzenlicht leuchtete, Glühwein- und Spekulatiusduft lagen in der Luft. Für diesen Abend hatte sich das Veranstalterteam um Hermann Kövener einiges einfallen lassen. Das gemeinsam gesungene plattdeutsche Lied „O, wu is et koalt nu worden“ war da absolut angebracht. Anni Preckel trug danach, souverän wie immer, die Geschichte „De Wilddeif“ von Anton Aulke vor. Sie entführte die Zuhörer in die Jahre um 1830 und in die Davert bei Rinkerode, wo der Wilddieb am Weihnachtsabend durch den Schnee stapfte. Das auch der graue und nasse November seine schönen Seiten hat, vermittelte danach Hermann Kövener in seinem Vortrag. Deftige Kost gab es danach wie gewohnt von Heinrich Reckermann, der den Briefträger in den Graben fahren ließ und den Schneider, der eine neue Hose hergestellt hatte, beim Schuldeneintreiben begleitete. Aus dem Buch „Blagengemöös“ trug Gerda Käuper eine nachdenklich machende Geschichte über kleine Äpfel und den Umgang der Menschen miteinander vor.
Eine Überraschung gab es dann kurz vor der Pause, erstmalig bei einem plattdeutschen Abend trat das „Kövener-Terzett“ auf. Gerda Käuper, geborene Kövener, ihr Bruder Werner an der Gitarre und Hermann Kövener sangen in plattdeutsch die Weihnachtsgeschichte um Maria und Josef, den grauen Esel und die Krippe im Stall zu Bethlehem. Dieses Stück hatte Gerda Käuper schon vor mehr als 20 Jahren selbst geschrieben und vertont. Für diesen Vortrag gab es besonders viel Applaus.
Direkt nach der Pause und dem Lied „Lasst uns froh und munter sein“, begleitet von Werner Kövener an der Gitarre und Heinrich Reckermann mit der Akkordeon, kam dann der Nikolaus. Auch er konnte sich auf plattdeutsch verständigen, dankte den Veranstaltern, den Organisatoren und fleißigen Helfern. Für alle Besucher hatte er den obligatorischen Stutenkerl dabei. Einen Sketsch, die „Klappertanten“ von Theo Breider brachten dann Hanna Hugenroth und Anni Preckel, die sich über jeden und alles den Mund zerrissen, bis ihnen Hermann Kövener eine Strafpredigt hielt. Weitere witzige Begebenheiten, unheimliche und gruselige Spukgeschichten, nachdenkliche Vorträge über Gottes Mühlen, eingebildete Krankheiten und vieles mehr wurde noch vorgetragen. Dann hieß es wieder einmal, von Heiner Eickelmann gesungen, „Guod goahn“, diesmal aber „bis naichstes Joahr“. Wer sich den Termin schon vormerken möchte, der nächste Plattdeutsche Abend startet am 06. Januar 2010, 19.30 Uhr.







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