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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Blick übern Teich fasziniert

Ist nicht nur auf eine Kopie der deutschen Abschrift der Unabhängigkeitserklärung stolz: Werner Schubert freut sich über den großen Erfolg seiner Auswanderer-Ausstellung. Ostbevern. Im Heimathaus gab es bereits viele Ausstellungen zu sehen: Eine Fotopräsentation mit alten Aufnahmen aus der Bevergemeinde, „150 Jahre preußische Briefmarken in Ostbevern“, Kunst und Blütenhonig sowie zahlreiche weitere Schauen. So erfolgreich wie die aktuelle Ausstellung „325 Jahre deutsche Auswanderer und 125 Jahre Ostbeverner Einwanderer in Nordamerika" war bisher keine. Kein Wunder also, dass der Initiator Werner Schubert ein wenig stolz auf seine Leistung ist.

„Das Thema ist zwar nicht aktuell, aber hoch interessant“, freut sich der Amerika-Fachmann angesichts von mehr als 300 Besuchern seit der Eröffnung am 31. August. Nicht nur der Journalist Friedel Schütte, der sich als Mitglied des Amerika-Netzes, das sich mit der westfälischen Amerika-Auswanderung seit dem 19. Jahrhundert beschäftigte, habe ihm bescheinigt, dass die Präsentation „von Wissenschaftlern nicht besser gemacht“ sein könne. Auch das Interesse an Führungen sei ungebrochen.

428 Männer, Frauen und Kinder aus Ostbevern seien zwischen 1833 und 1899 aus Ostbevern nach Amerika ausgewandert, berichtet Werner Schubert. Das sei seinerzeit etwa jeder fünfte Einwohner Ostbeverns gewesen. In Zusammenarbeit mit Profis in den USA hat der Historiker ihre Geschichte erforscht und viele interessante Details ausgegraben.

Rund 27 Jahre lang hat Schubert Material zusammengetragen, es gesichtet und für eine Ausstellung aufbereitet. Gut acht Monate hat er an der aktuellen Präsentation im Heimathaus gearbeitet. Unter den Exponaten sind Stücke wie eine Kopie der deutschen Übersetzung der Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776. In Erstaunen versetzte diese Vielfalt nicht nur Dr. Wolfgang Kirsch, den Direktor des Landschaftsverbandes, der die Ausstellung im August eröffnete. Auch die Besucher von weither sind begeistert.

„Ich glaube, im Heimathaus wurde noch nie so viel fotografiert wie in der laufenden Ausstellung“, freut sich Werner Schubert. Auch habe er durch Besucher viele neue Hinweise zum Verbleib von Ostbevernern in Amerika bekommen. Sie werden künftig sicher die Sammlung von Namens- und Passagierlisten, Lebensläufen und Totenzetteln, Nachrufen und Landkarten, Auswandererbriefen und Fotos ergänzen, die der Initiator sein Eigen nennt.

Aufgrund des großen Interesses wird die Ausstellung „325 Jahre deutsche Auswanderer und 125 Jahre Ostbeverner Einwanderer in Nordamerika" bis zum 16. November verlängert. Auch wird es weiterhin an Sonntagen kostenlose Führungen geben.

Infos: Werner Schubert, 72 11.

Bericht und Bild: Sigmar Teuber, Westfälische Nachrichten Telgte

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