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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Die Grenzlinien stimmen noch

Schnadgang 2008 - Die Grenzlinien stimmen noch Ostbevern. Den gestrigen Feiertag nutzten, wie in den vergangenen Jahren auch, die Mitglieder und Freunde des Heimatvereins Ostbevern zum traditionellen Schnadgang durch die Bauernschaften.

Etwa 50 interessierte Ostbeverner kamen am frühen Nachmittag am Heimathaus zusammen. Die Führung entlang der Felder übernahm Erich Harenbrock. Beim Schnadgang, auch Grenzbegehung genannt, erklärte er in anschaulicher Weise die Abgrenzungen der Bauerschaften zueinander.

Kann man sich heute auf die Grenzsteine verlassen, so wurden in früheren Zeiten der Einfachheit halber Bäume gepflanzt und große Steine gelegt. Ebenso zeigten Felder und Wälle, wie weit eine Bauerschaft oder Ortschaft reichte. Daraus entwickelte sich früher der Schnadgang, bei dem festgestellt wurde, ob die natürlichen Grenzen noch eingehalten wurden. „Später wurden dann allein aus rechtlichen Gründen Grenzsteine gesetzt“, so Bernhard Frye, der Vorsitzende des Heimatvereins.

Um den Schnadgang nicht vergessen zu lassen, schreiten die Mitglieder des Heimatvereins auch heute die Grenzen Ostbeverns ab. Die Abgrenzungen zu den Nachbargemeinden wurden in den vergangenen Jahren bereits besucht, sodass nun die innerörtlichen Grenzlinien der Bauerschaften aufgesucht wurden. Der insgesamt etwa sechseinhalb Kilometer lange Spaziergang führte die Heimatfreunde durch die Bauerschaften Brock, Loburg und die Dorfbauerschaft.

Auch die höchste Erhebung Ostbevern wurde „erklommen“, so Erich Harenbrock. Nach neuesten Vermessungen ist nach einer topographischen Karte das Flurstück „Auf dem Diskel“ mit 62 Metern über NN die höchste Stelle der Bevergemeinde.

Bei einer ausgedehnten Rast auf dem Hof von Heinz Disselmann, der den Teilnehmern die Landwirtschaft mit Rindviehhaltung, der Aufzucht der weiblichen Rindernachzucht und der Ferkelaufzucht erklärte, wurde im Anschluss eine gemütlicher Runde Kaffeepause gemacht. Dort wurde vom Heimatverein wie auch in den letzten Jahren traditionell eine Eiche gepflanzt, um an die früheren Grenzen zu erinnern. Auf die besondere Eiche, die bereits eine Höhe von etwa drei Metern vorweist, macht zudem noch ein symbolischer „Grenzstein“ des Vereins aufmerksam.

Auch auf dem Rückweg zum Heimathaus unterhielt Erich Harenbrock die Teilnehmer mit geschichtlichem Wissen.

Bericht und Bild ANNE REINKER, Westfälische Nachrichten Telgte

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