HEIMATVEREIN
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Innenansicht der katholische Pfarrkirche
Innenansicht der katholischen Pfarrkirche vor dem Umbau während einer Trauung.
Bild: Heinz Lüning
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Traditionelles Kappschaben im Heimathaus

Ostbevern. Am Sonntag, 27. Oktober, veranstaltet der Heimatverein von 14.30 Uhr bis 17 Uhr im Heimathaus ein traditionelles Kappschaben. Der Genuss von milchsaurem Weißkohl hat in Deutschland eine lange Tradition. Er ist auf vielen Speisekarten zu finden und gilt bei Liebhabern der deftigen und der feinen Küche als Delikatesse.

Sauerkraut schmeckt nicht nur gut, es ist als Heilnahrung von besonderem Wert. Vor allem Magen- und Darmkranke können sich hiervon überzeugen zum Beispiel mit einer Sauerkrautdiät. An der Legende vom edlen Sauerkraut als typisch deutschem Essen hat schon der Dichter Ludwig Uhland fleißig mitgestrickt, schreibt der Heimatverein. Und Wilhelm Buschs Witwe Bolte mochte es am liebsten aufgewärmt.

Spätestens nach dem Zweiten Weltkrieg war das Klischee von den German Krauts mit Unterstützung des Schlagersängers Gus Backus auch in den Köpfen anderer Nationen fest etabliert. So ganz unrecht haben sie ja nicht immerhin werden in Deutschland zwei Kilo Sauerkraut pro Kopf und Jahr verzehrt. Es finden sich jedoch kaum historische Hinweise auf einen urgermanischen Brauch. Im Gegenteil: Es waren die Römer, die vor 2000 Jahren ihren ganzen Kohl in hölzernen oder irdenen Töpfen in Salzlake konservierten. Die Sklaven und Orientalen, sogar die Menschen der Prähistorie haben das Säuern ebenfalls als einfache Methode des Haltbarmachens erkannt.

Dass Sauerkraut aus Weißkohl gewonnen wird, wissen die meisten. Wie das am besten geht, haben die mittelalterlichen Klosterküchen unseren Ahnen gründlich vorexerziert. Heute wie damals werden die Kohlköpfe von Hand geerntet, gesäubert und von den harten äußeren Blättern befreit. Omas Krautfass ist inzwischen voluminösen, oft gigantischen Behältern gewichen. Die Gärsilos der konventionellen Massenproduzenten fassen bis zu 120 Tonnen.

Westfälische Nachrichten 23.10.2002

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